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In Arbeit

3D-gedruckte Topografiekarte eures Lieblingsortes

Eure gemeinsame Lieblingsregion als reliefartige Topografie – zum Anfassen und Staunen. Mit graviertem Marker für den Ort, an dem alles begann oder wo ihr euch verlobt habt.

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Schwierigkeit Anspruchsvoll
Zeitaufwand
Aktive Arbeitszeit ca. 6–10 Stunden (plus 5–10 h Druck-/Trocknungszeiten, die parallel laufen können).
Verkaufspreis
120–220 € (18–20 cm Karte). Premium (Eiche, Tasche gefräst, perfektes Finish, Acryl-Label, Geschenkbox): 190–290 €.
Marge 35%

Technische Daten

Abmessungen
Topografie-Panel: ca. 180 x 180 x 18–24 mm (je nach Höhenüberhöhung). Gesamtes Display mit Sockel: ca. 200 x 200 x 35–45 mm.
Gewicht
Je nach Infill/Material: Panel 220–380 g (PLA) bzw. 240–420 g (PETG) + Holzsockel 250–450 g. Gesamt typisch: 500–850 g.
Material
3D-Druck: 0,20 mm Layerhöhe (Details), 3–5 Perimeter, 10–18% Gyroid/Cubic Infill. Holzsockel: 18–20 mm Birke-Multiplex oder 20 mm Eiche. Optionale Acryl-Abdeckung/Label: 3 mm.
Oberfläche
3D-Druck: leichtes Entgraten, optional Filler-Primer + mattes Klarlack-Finish (PLA) oder nur Mattlack (PETG). Holz: geschliffen (P180–P240), geölt (Hartwachsöl) oder klar lackiert. Lasergravur: Marker/Koordinaten/Text in Holzsockel (oder kleines Acryl-Label).

Personalisierungsoptionen

Ort/Region frei wählbar (Ausschnitt & Maßstab) Gravur: Koordinaten, Datum, Namen, kurzer Satz Marker als eingelassener Pin (Messing), Magnetpunkt, oder farbiges Inlay Höhenüberhöhung (z.B. 1,5×–2,5×) für stärkeren Relief-Effekt Mehrfarbiger Druck (Höhenstufen, Gewässer) oder nachträgliche Bemalung Wandmontage (Schlüsselloch-Aufhänger im Sockel) oder Tischaufsteller

Benötigte Materialien

Filament PLA (oder PETG) 1,75 mm

ca. 250–450 g (je nach Größe/Infill)

6–12 € (anteilig von 20–28 €/kg)

Holzsockel: Birke Multiplex 18–20 mm, Zuschnitt ca. 220 x 220 mm

1 Stück

8–18 € (je nach Holz/Qualität)

Holzleim D3 oder Sekundenkleber (Gel)

kleine Menge

0,50–2 €

Schleifpapier P120/P180/P240

je 1–2 Bögen

1–3 €

Hartwachsöl oder Klarlack (matt)

kleine Menge

1–4 € (anteilig)

Marker: Messingstift/Pin 2–3 mm ODER kleiner Neodym-Magnet + Stahlkugel

1 Set

1–4 €

Optional: Acryl 3 mm für kleines Namensschild (z.B. 60 x 20 mm)

1 Stück

1–3 €

Optional: Filler-Primer + Mattlack (Spraydose, anteilig)

kleine Menge

2–6 € (anteilig)

Gesamtkosten Typisch 20–45 € (ohne Maschinenabschreibung; mit optionalen Lacken/Labels eher 30–55 €).

Benötigte Werkzeuge

  • FDM-3D-Drucker (0,4 mm Düse, ideal mit guter Bett-Haftung) तथा/oder Resin-Drucker für Marker-Details (optional) optional
  • Slicer (PrusaSlicer/Cura/Bambu Studio) + STL/DEM-Workflow (z.B. QGIS/Blender/TouchTerrain)
  • Laser (Diode oder CO₂) für Gravur am Holzsockel oder Acryl-Label
  • Bandschleifer/Exzenterschleifer oder Handschliff
  • CNC-Fräse oder Oberfräse (optional für passgenaue Taschen im Sockel) optional
  • Bohrmaschine + 2–3 mm Bohrer (Markerloch) + ggf. Forstner (Magnettasche)
  • Zwingen/Klemmen, Lineal/Schieblehre, Entgrater/Messer

Schritt-für-Schritt Anleitung

Schwierigkeitsgrad: Profi

1

Ort wählen & Daten beschaffen (DEM/Topografie)

45–90 min

Lege den genauen Ausschnitt fest (z.B. 12 x 12 km bis 25 x 25 km). Besorge Höhendaten: in Deutschland z.B. DGM (je nach Quelle), weltweit SRTM/ASTER. Ziel: ein DEM-Raster, das dein Gebiet vollständig abdeckt.

Tipps:
  • Wähle einen Ausschnitt mit markanten Höhen (Hügel/See/Fluss) – flache Regionen wirken weniger spektakulär.
  • Für den „Ort, an dem alles begann“ gleich die Koordinaten notieren (Google Maps).
  • Achte auf Datenlizenz, wenn du es verkaufen willst. Für reine Geschenkproduktion privat meist unkritisch, aber sauber ist besser.
2

Relief erzeugen (STL) & Designregeln festlegen

60–120 min

Erzeuge aus dem DEM ein 3D-Relief (STL). Lege Basisplatte (z.B. 2,5–3 mm) und maximale Höhe fest. Setze eine Höhenüberhöhung (typisch 1,8×–2,2×), damit Berge/Täler sichtbar werden. Optional: Glätte/Resample, um Treppenartefakte zu reduzieren.

Tipps:
  • Max. Reliefhöhe für sauberen FDM-Druck: ~18–22 mm bei 180 mm Kantenlänge ist gut beherrschbar.
  • Zu hohe Überhöhung macht steile Flanken → Stützstrukturen; lieber moderat und sauber druckbar.
  • Wenn Gewässer betont werden sollen: in CAD eine flache Ebene für Seen/Meer einziehen (sieht hochwertig aus).
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Marker-Position definieren (Bohrung/Einlass)

30–60 min

Plane den Marker: a) 2–3 mm Messingpin in ein Bohrloch, b) Magnettasche im Sockel + kleine Stahlkugel oben, oder c) farbiger Einsatz (gedruckter Punkt). Übertrage die Koordinate auf dein Modell: Markierung als kleines, kaum sichtbares Zentrum (z.B. 1 mm Vertiefung) hilft beim späteren Bohren.

Tipps:
  • Bohrungen in FDM immer etwas größer planen (z.B. 2,0 mm Pin → 2,2 mm Bohrer), da Kunststoff nachgibt.
  • Wenn du keinen sichtbaren Pin willst: Magnet im Sockel + dünne Metallfolie unter dem Relief – Marker bleibt abnehmbar.
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3D-Druck vorbereiten (Slicer-Setup)

30–45 min

Drucke das Relief mit 0,16–0,20 mm Layerhöhe, 3–5 Wände, 10–18% Infill (Gyroid/Cubic). Top/Bottom jeweils 5–7 Layer. Brim empfohlen (5–8 mm), damit Ecken nicht hochziehen. Materialwahl: PLA (einfach, detailreich) oder PETG (zäher, hitzestabiler, aber Fädenziehen möglich).

Tipps:
  • Ausrichtung: Relief flach auf dem Bett, keine Supports. Steile Bereiche lieber durch weniger Überhöhung entschärfen statt Supports.
  • Dunkles Filament zeigt Schatten schöner; helles wirkt „kartografisch“ und sauber.
  • Für sehr feine Details: 0,12–0,16 mm Layer, kostet aber deutlich Druckzeit.
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3D-Druck (FDM)

5–10 h (Maschinenzeit) + 15 min Betreuung

Drucke das Topografie-Panel. Je nach Drucker/Layerhöhe/Speed dauert das meist 5–10 Stunden. Überwache die ersten 20–30 Minuten (Haftung, Ecken).

Tipps:
  • Bei PLA: 200–215 °C Düse, 55–60 °C Bett als Startpunkt. Bei PETG: 235–250 °C, Bett 75–85 °C.
  • Vermeide Zugluft (Warping).
  • Wenn du eine zweiteilige Karte planst (größer): Puzzle-Verzahnung in CAD vorsehen und später sauber verkleben.
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Nachbearbeitung Druckteil (Entgraten/Finish)

45–120 min

Entferne Brim, entgrate Kanten, prüfe die Unterseite auf Planheit. Optional hochwertiges Finish: leicht schleifen (nur vorsichtig, Reliefdetails!), Filler-Primer (2–3 dünne Schichten), dann matter Klarlack. Ohne Lack: nur reinigen, ggf. mit Heißluft ganz vorsichtig Fäden entfernen (PETG).

Tipps:
  • Nicht aggressiv schleifen – Höhenlinien/Grate sind dein Detail. Lieber mit weicher Bürste reinigen.
  • Primer nur, wenn du wirklich eine „Design-Objekt“-Optik willst; sonst sieht Layer-Textur auch bewusst „3D-printed“ aus.
  • PETG nicht zu heiß föhnen, sonst verzieht sich das Relief.
7

Holzsockel fertigen (Zuschnitt, Kanten, Tasche optional)

60–150 min

Schneide den Sockel z.B. auf 200 x 200 mm. Kanten: leichte Fase (1–2 mm) oder Rundung. Optional fräsen: eine 1,5–2,5 mm tiefe Tasche, damit das Relief „einrastet“ und seitlich sauber geführt ist. Schleifen P180→P240.

Tipps:
  • Multiplex wirkt modern; Eiche wirkt premium. Multiplex-Kanten kannst du bewusst sichtbar lassen oder mit Umleimer schließen.
  • Eine Tasche (CNC/Oberfräse) steigert Wertigkeit stark und erleichtert Ausrichtung beim Kleben.
  • Wenn keine Fräse: arbeite mit Anschlagleisten/Passmarken beim Verkleben.
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Lasergravur am Sockel (Text/Koordinaten/Datum)

30–60 min

Graviere z.B. unten rechts: „Wo alles begann“ + Datum + Koordinaten. Alternativ ein kleines Acryl-Label lasern und aufkleben. Nach der Gravur ggf. Gravur ausbürsten; optional mit dunklem Wachs/Color-Fill betonen.

Tipps:
  • Vorher Material-Teststreifen: Holz reagiert stark je nach Öl/Feuchte/Faser.
  • Für feinste Schrift: lieber 0,8–1,2 mm Strichstärke und nicht zu klein (mind. 10–12 pt bei 200-mm-Platte).
  • Erst gravieren, dann ölen/lackieren (meist sauberer).
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Marker setzen (Pin/Magnet)

20–45 min

Setze den Marker an die definierte Stelle. Variante Pin: 2–3 mm Loch bohren, Pin einkleben. Variante Magnet: Magnettasche in den Sockel bohren/fräsen, Magnet einkleben (Polarität prüfen!), oben ggf. kleines Metallplättchen unter das Relief oder ein magnetischer Pin als Marker.

Tipps:
  • Bohrständer oder einfache Bohrhilfe nutzen, damit der Pin senkrecht sitzt.
  • Bei Magneten: Epoxy hält besser als Sekundenkleber, besonders bei Zugkräften.
  • Marker optisch „kartografisch“ halten: kleiner, sauber, nicht zu hoch.
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Finale Montage (Kleben, Finish, Qualitätscheck)

45–90 min + Trocknung 6–12 h (parallel)

Relief auf Sockel ausrichten und verkleben (Holzleim nur Holz-Holz; für Kunststoff auf Holz: Sekundenkleber Gel oder 2K-Epoxy). Danach Holz ölen/lackieren (wenn noch nicht geschehen). Endkontrolle: Planlage, saubere Kanten, keine Klebereste, Gravur lesbar.

Tipps:
  • Kleber sparsam: punktuell oder dünne Raupe, damit nichts in Reliefkanten hochkriecht.
  • Beim Ölen: 2 dünne Aufträge wirken hochwertiger als ein dicker.
  • Unterseite mit Filzgleitern (4 Stück) – sofort „Premium“-Haptik.

Markt & Machbarkeit

Verkaufspreis

120–220 € (18–20 cm Karte). Premium (Eiche, Tasche gefräst, perfektes Finish, Acryl-Label, Geschenkbox): 190–290 €.

Materialkosten

20–45 € (typisch), Premium mit Eiche/Finish eher 35–60 €.

Marge

Bei 170 € VK und 35 € Material bleiben 135 € zur Deckung von Arbeitszeit, Maschinen, Energie, Ausschuss, Verpackung. Realistisch als Maker-Produkt: 60–120 € Deckungsbeitrag je Stück (stark abhängig von Arbeitszeit/Automatisierung).

35%
Produktionszeit

Aktiv 6–10 h; Maschinenzeit (Druck) 5–10 h. Bei eingespieltem Workflow und gespeicherten Presets eher 6–8 h aktiv.

Anfängergeeignet

Nein

Marktnachfrage

Mittel

Wettbewerb

Mittel

Suchbegriffe

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