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Wir erstellen gerade anschauliche Beispielbilder, wie dieses Produkt aussehen könnte.
3D-gedruckte Topografiekarte eures Lieblingsortes
Eure gemeinsame Lieblingsregion als reliefartige Topografie – zum Anfassen und Staunen. Mit graviertem Marker für den Ort, an dem alles begann oder wo ihr euch verlobt habt.
Technische Daten
Personalisierungsoptionen
Benötigte Materialien
Filament PLA (oder PETG) 1,75 mm
ca. 250–450 g (je nach Größe/Infill)
6–12 € (anteilig von 20–28 €/kg)
Holzsockel: Birke Multiplex 18–20 mm, Zuschnitt ca. 220 x 220 mm
1 Stück
8–18 € (je nach Holz/Qualität)
Holzleim D3 oder Sekundenkleber (Gel)
kleine Menge
0,50–2 €
Schleifpapier P120/P180/P240
je 1–2 Bögen
1–3 €
Hartwachsöl oder Klarlack (matt)
kleine Menge
1–4 € (anteilig)
Marker: Messingstift/Pin 2–3 mm ODER kleiner Neodym-Magnet + Stahlkugel
1 Set
1–4 €
Optional: Acryl 3 mm für kleines Namensschild (z.B. 60 x 20 mm)
1 Stück
1–3 €
Optional: Filler-Primer + Mattlack (Spraydose, anteilig)
kleine Menge
2–6 € (anteilig)
Benötigte Werkzeuge
- FDM-3D-Drucker (0,4 mm Düse, ideal mit guter Bett-Haftung) तथा/oder Resin-Drucker für Marker-Details (optional) optional
- Slicer (PrusaSlicer/Cura/Bambu Studio) + STL/DEM-Workflow (z.B. QGIS/Blender/TouchTerrain)
- Laser (Diode oder CO₂) für Gravur am Holzsockel oder Acryl-Label
- Bandschleifer/Exzenterschleifer oder Handschliff
- CNC-Fräse oder Oberfräse (optional für passgenaue Taschen im Sockel) optional
- Bohrmaschine + 2–3 mm Bohrer (Markerloch) + ggf. Forstner (Magnettasche)
- Zwingen/Klemmen, Lineal/Schieblehre, Entgrater/Messer
Schritt-für-Schritt Anleitung
Schwierigkeitsgrad: Profi
Ort wählen & Daten beschaffen (DEM/Topografie)
45–90 minLege den genauen Ausschnitt fest (z.B. 12 x 12 km bis 25 x 25 km). Besorge Höhendaten: in Deutschland z.B. DGM (je nach Quelle), weltweit SRTM/ASTER. Ziel: ein DEM-Raster, das dein Gebiet vollständig abdeckt.
- Wähle einen Ausschnitt mit markanten Höhen (Hügel/See/Fluss) – flache Regionen wirken weniger spektakulär.
- Für den „Ort, an dem alles begann“ gleich die Koordinaten notieren (Google Maps).
- Achte auf Datenlizenz, wenn du es verkaufen willst. Für reine Geschenkproduktion privat meist unkritisch, aber sauber ist besser.
Relief erzeugen (STL) & Designregeln festlegen
60–120 minErzeuge aus dem DEM ein 3D-Relief (STL). Lege Basisplatte (z.B. 2,5–3 mm) und maximale Höhe fest. Setze eine Höhenüberhöhung (typisch 1,8×–2,2×), damit Berge/Täler sichtbar werden. Optional: Glätte/Resample, um Treppenartefakte zu reduzieren.
- Max. Reliefhöhe für sauberen FDM-Druck: ~18–22 mm bei 180 mm Kantenlänge ist gut beherrschbar.
- Zu hohe Überhöhung macht steile Flanken → Stützstrukturen; lieber moderat und sauber druckbar.
- Wenn Gewässer betont werden sollen: in CAD eine flache Ebene für Seen/Meer einziehen (sieht hochwertig aus).
Marker-Position definieren (Bohrung/Einlass)
30–60 minPlane den Marker: a) 2–3 mm Messingpin in ein Bohrloch, b) Magnettasche im Sockel + kleine Stahlkugel oben, oder c) farbiger Einsatz (gedruckter Punkt). Übertrage die Koordinate auf dein Modell: Markierung als kleines, kaum sichtbares Zentrum (z.B. 1 mm Vertiefung) hilft beim späteren Bohren.
- Bohrungen in FDM immer etwas größer planen (z.B. 2,0 mm Pin → 2,2 mm Bohrer), da Kunststoff nachgibt.
- Wenn du keinen sichtbaren Pin willst: Magnet im Sockel + dünne Metallfolie unter dem Relief – Marker bleibt abnehmbar.
3D-Druck vorbereiten (Slicer-Setup)
30–45 minDrucke das Relief mit 0,16–0,20 mm Layerhöhe, 3–5 Wände, 10–18% Infill (Gyroid/Cubic). Top/Bottom jeweils 5–7 Layer. Brim empfohlen (5–8 mm), damit Ecken nicht hochziehen. Materialwahl: PLA (einfach, detailreich) oder PETG (zäher, hitzestabiler, aber Fädenziehen möglich).
- Ausrichtung: Relief flach auf dem Bett, keine Supports. Steile Bereiche lieber durch weniger Überhöhung entschärfen statt Supports.
- Dunkles Filament zeigt Schatten schöner; helles wirkt „kartografisch“ und sauber.
- Für sehr feine Details: 0,12–0,16 mm Layer, kostet aber deutlich Druckzeit.
3D-Druck (FDM)
5–10 h (Maschinenzeit) + 15 min BetreuungDrucke das Topografie-Panel. Je nach Drucker/Layerhöhe/Speed dauert das meist 5–10 Stunden. Überwache die ersten 20–30 Minuten (Haftung, Ecken).
- Bei PLA: 200–215 °C Düse, 55–60 °C Bett als Startpunkt. Bei PETG: 235–250 °C, Bett 75–85 °C.
- Vermeide Zugluft (Warping).
- Wenn du eine zweiteilige Karte planst (größer): Puzzle-Verzahnung in CAD vorsehen und später sauber verkleben.
Nachbearbeitung Druckteil (Entgraten/Finish)
45–120 minEntferne Brim, entgrate Kanten, prüfe die Unterseite auf Planheit. Optional hochwertiges Finish: leicht schleifen (nur vorsichtig, Reliefdetails!), Filler-Primer (2–3 dünne Schichten), dann matter Klarlack. Ohne Lack: nur reinigen, ggf. mit Heißluft ganz vorsichtig Fäden entfernen (PETG).
- Nicht aggressiv schleifen – Höhenlinien/Grate sind dein Detail. Lieber mit weicher Bürste reinigen.
- Primer nur, wenn du wirklich eine „Design-Objekt“-Optik willst; sonst sieht Layer-Textur auch bewusst „3D-printed“ aus.
- PETG nicht zu heiß föhnen, sonst verzieht sich das Relief.
Holzsockel fertigen (Zuschnitt, Kanten, Tasche optional)
60–150 minSchneide den Sockel z.B. auf 200 x 200 mm. Kanten: leichte Fase (1–2 mm) oder Rundung. Optional fräsen: eine 1,5–2,5 mm tiefe Tasche, damit das Relief „einrastet“ und seitlich sauber geführt ist. Schleifen P180→P240.
- Multiplex wirkt modern; Eiche wirkt premium. Multiplex-Kanten kannst du bewusst sichtbar lassen oder mit Umleimer schließen.
- Eine Tasche (CNC/Oberfräse) steigert Wertigkeit stark und erleichtert Ausrichtung beim Kleben.
- Wenn keine Fräse: arbeite mit Anschlagleisten/Passmarken beim Verkleben.
Lasergravur am Sockel (Text/Koordinaten/Datum)
30–60 minGraviere z.B. unten rechts: „Wo alles begann“ + Datum + Koordinaten. Alternativ ein kleines Acryl-Label lasern und aufkleben. Nach der Gravur ggf. Gravur ausbürsten; optional mit dunklem Wachs/Color-Fill betonen.
- Vorher Material-Teststreifen: Holz reagiert stark je nach Öl/Feuchte/Faser.
- Für feinste Schrift: lieber 0,8–1,2 mm Strichstärke und nicht zu klein (mind. 10–12 pt bei 200-mm-Platte).
- Erst gravieren, dann ölen/lackieren (meist sauberer).
Marker setzen (Pin/Magnet)
20–45 minSetze den Marker an die definierte Stelle. Variante Pin: 2–3 mm Loch bohren, Pin einkleben. Variante Magnet: Magnettasche in den Sockel bohren/fräsen, Magnet einkleben (Polarität prüfen!), oben ggf. kleines Metallplättchen unter das Relief oder ein magnetischer Pin als Marker.
- Bohrständer oder einfache Bohrhilfe nutzen, damit der Pin senkrecht sitzt.
- Bei Magneten: Epoxy hält besser als Sekundenkleber, besonders bei Zugkräften.
- Marker optisch „kartografisch“ halten: kleiner, sauber, nicht zu hoch.
Finale Montage (Kleben, Finish, Qualitätscheck)
45–90 min + Trocknung 6–12 h (parallel)Relief auf Sockel ausrichten und verkleben (Holzleim nur Holz-Holz; für Kunststoff auf Holz: Sekundenkleber Gel oder 2K-Epoxy). Danach Holz ölen/lackieren (wenn noch nicht geschehen). Endkontrolle: Planlage, saubere Kanten, keine Klebereste, Gravur lesbar.
- Kleber sparsam: punktuell oder dünne Raupe, damit nichts in Reliefkanten hochkriecht.
- Beim Ölen: 2 dünne Aufträge wirken hochwertiger als ein dicker.
- Unterseite mit Filzgleitern (4 Stück) – sofort „Premium“-Haptik.
Markt & Machbarkeit
120–220 € (18–20 cm Karte). Premium (Eiche, Tasche gefräst, perfektes Finish, Acryl-Label, Geschenkbox): 190–290 €.
20–45 € (typisch), Premium mit Eiche/Finish eher 35–60 €.
Bei 170 € VK und 35 € Material bleiben 135 € zur Deckung von Arbeitszeit, Maschinen, Energie, Ausschuss, Verpackung. Realistisch als Maker-Produkt: 60–120 € Deckungsbeitrag je Stück (stark abhängig von Arbeitszeit/Automatisierung).
35%Aktiv 6–10 h; Maschinenzeit (Druck) 5–10 h. Bei eingespieltem Workflow und gespeicherten Presets eher 6–8 h aktiv.
Nein
Mittel
Mittel