Acryl-Nachtlicht mit eurem Songcode
Ein klares Acrylschild mit graviertem „Song-Code“ (Spotify-Style) und eurer Widmung, das warm von unten leuchtet. Perfekt für den Nachttisch – romantisch ohne kitschig zu sein.
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Technische Daten
Personalisierungsoptionen
Benötigte Materialien
Acrylglas GS klar, 8 mm, Zuschnitt 200 x 140 mm (mit Schutzfolie)
1x
6,00–10,00 €
LED-Lichtsockel für Acryl (USB, warmweiß oder RGB), Schlitzbreite passend (meist 4–8 mm)
1x
9,00–20,00 €
USB-Kabel (falls nicht enthalten) / Netzteil (5V)
1x optional
0,00–6,00 €
Isopropanol 70–99% + fusselfreie Tücher (Reinigung)
geringer Verbrauch
1,00–2,00 €
Acrylpolitur (z.B. Novus 2) oder feines Schleifset (800–3000) zum Kantenfinish
optional
0,50–3,00 €
Gummifüße / Antirutschpads für Sockel
4x optional
0,20–0,80 €
Geschenkverpackung: Kraftbox + Seidenpapier
1x optional
1,50–3,50 €
Benötigte Werkzeuge
- CO2-Laser (40–80W) oder Diodenlaser (mit Einschränkungen bei Acryl: Gravur ja, Schnitt nur bedingt) – ideal CO2-Laser für saubere Gravur/Kante
- Design-Software: LightBurn / Illustrator / Inkscape
- Entgrater/Messer + feines Schleifpapier (800–2000) optional
- (Optional) Propan- oder Butanbrenner fürs Flammpolieren (nur mit Erfahrung) optional
- Messschieber (Schlitzbreite Sockel prüfen) optional
- Schutzausrüstung: Absaugung, Schutzbrille, Handschuhe beim Reinigen
Schritt-für-Schritt Anleitung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
Songdaten & Layout festlegen
10–20 minSonglink/URI sammeln (Spotify) und entscheiden, welche Texte drauf sollen: Songtitel, Artist, Widmung, Datum. Format festlegen: Code mittig, Text darunter, Widmung klein am unteren Rand.
- Wenig Text wirkt hochwertiger. 1–2 Zeilen Widmung reichen.
- Für romantisch ohne kitschig: klare Sans-Serif (z.B. Montserrat) und großzügige Abstände.
- Plane oben/unten je 10–15 mm Rand, damit nichts „gequetscht“ wirkt.
„Spotify-Style“ Song-Code erstellen
15–30 minErzeuge einen scannbaren Spotify-Code über offizielle Code-Generatoren/Tools (z.B. Spotify Codes). Lade als SVG/PNG in hoher Auflösung. In der Designsoftware vektorisieren, falls nötig, und als Gravurfläche anlegen.
- Nimm eine ausreichend große Codebreite: 90–120 mm funktionieren auf 200 mm Schild sehr zuverlässig.
- Achte auf genug Kontrast durch Gravur: Zu feine Linien vermeiden.
- Wenn du vektorisierst: Glätten ja, aber die Balkenstruktur nicht „verrunden“.
Acryl & Sockel kompatibel machen
5–10 minPrüfe die Schlitzbreite des LED-Sockels (z.B. 4 mm, 6 mm, 8 mm). Wähle Acrylstärke passend oder plane unten eine Einsteckkante/Schlitzanpassung (z.B. untere Kante minimal nachschleifen).
- Premium-Look: 8 mm Acryl + Sockel für 8 mm. Notfalls 8 mm in 6-mm-Sockel passt nicht ohne Nacharbeit.
- Wenn du nachschleifst: gleichmäßig und nur an der unteren Steckkante.
Design für Rückseiten-Gravur vorbereiten (spiegeln!)
10–15 minLege das Motiv so an, dass von vorne alles korrekt lesbar ist: gesamte Grafik horizontal spiegeln und auf der Rückseite gravieren. Dadurch bleibt die Front glatt und glänzend, die Gravur wirkt „im Glas“ und ist kratzgeschützt.
- In LightBurn/Illustrator: „Mirror horizontally“ vor dem Export/Job.
- Texte als Pfade umwandeln, um Font-Probleme zu vermeiden.
- Separiere Ebenen: Code (Gravur), Text (Gravur), Schnittkontur (optional).
Laser-Test auf Reststück (sehr empfohlen)
15–25 minFühre einen kleinen Gravurtest auf Acrylrest durch, um die Gravurtiefe und den Frost-Effekt zu optimieren. Ziel: gleichmäßige, matte Gravur ohne Risse/Schmier.
- CO2-Laser Startwerte (Richtwert): 300–500 mm/s bei 15–25% Leistung (60W) für feine Gravur; je nach Maschine anpassen.
- Mehrere schnelle Durchgänge sind oft sauberer als ein zu „heißer“ Durchgang.
- Schutzfolie drauf lassen und „durch Folie“ gravieren: reduziert Rauchspuren. Danach Folie abziehen.
Gravur durchführen
20–40 minAcryl plan auflegen, Fokus setzen, Luftassist/Absaugung aktivieren. Gravur der Rückseite ausführen. Danach abkühlen lassen und Folie vorsichtig entfernen.
- Wenn ohne Folie graviert wird: Maskierfolie/Transfer-Tape nutzen, um Rauchschleier zu minimieren.
- Nicht mit Glasreiniger arbeiten (kann Spannungsrisse begünstigen). Besser Isopropanol sparsam.
- Bei großen Flächen: Rastergravur mit moderater Leistung, um „Wellen“ zu vermeiden.
Kanten & Unterkante für gleichmäßige Lichtkopplung finishen
20–45 minFür gleichmäßiges Leuchten ist die Unterkante entscheidend: sauber, gerade, möglichst klar. Entgrate die Unterkante, ggf. leicht polieren. Die übrigen Kanten nach Wunsch satinieren (diffuser) oder klar polieren (edler).
- Mehr Helligkeit: Unterkante möglichst klar/poliert (bessere Lichtkopplung).
- Mehr „Glow“ über die ganze Platte: Kanten leicht satinieren (800–1000er Schliff) – streut Licht stärker.
- Flammpolieren nur, wenn du geübt bist: zu viel Hitze führt zu Spannungsrissen. Alternativ Acrylpolitur.
Reinigung & Endmontage
10–20 minFingerprints entfernen (Isopropanol + Mikrofasertuch). Acryl in den Sockel einsetzen, Sitz prüfen. Funktionstest: warmweiß/RGB, ggf. Helligkeit. Antirutschpads unter den Sockel kleben. Verpacken.
- Erst ganz am Ende Schutzfolie entfernen, um Kratzer zu vermeiden.
- Wenn das Acryl im Sockel wackelt: dünnes transparentes PET/Acetat-Stück als Shim verwenden (0,2–0,5 mm).
- Für Versand: Acryl separat vom Sockel in Seidenpapier + Kantenschutz.
Markt & Machbarkeit
39–69 € (warmweiß meist 39–49 €, RGB/Remote 49–69 €, je nach Finish/Verpackung)
Ca. 16–35 €
Ca. 23–34 € (bei Verkauf 59 € und Material 25–36 € inkl. Verpackung/Verbrauch)
45%2–3 Std. (Serie mit vorbereitetem Template: 45–75 Min. pro Stück)
Nein
Hoch
Hoch