Lasergraviertes Puzzle-Foto auf Holz

Lasergraviertes Puzzle-Foto auf Holz

Euer Foto als Holzpuzzle – erst zusammensetzen, dann aufstellen oder einrahmen. Eine schöne Metapher: zusammen ergibt alles Sinn.

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Schwierigkeit Anspruchsvoll
Zeitaufwand
Aktive Arbeitszeit: ca. 4–8 Stunden (wie angegeben), plus Finish-Trocknung 4–12 Stunden (passiv).
Verkaufspreis
Basis 200 x 300 mm, 80–120 Teile: 59–99 €. Premium (mehr Teile, Trägerplatte/Shadowbox, Widmung, Geschenkbox): 99–179 €.
Marge 65%

Produktansichten

Lasergraviertes Puzzle-Foto auf Holz - Hauptansicht
Hauptansicht
Lasergraviertes Puzzle-Foto auf Holz - Seitenansicht
Seitenansicht

Technische Daten

Abmessungen
Puzzleformat: 200 x 300 mm (A4-ähnlich), optional 250 x 350 mm für mehr Detail. Rahmen/Trägerplatte (optional): 230 x 330 mm bei 200 x 300 mm Puzzle.
Gewicht
Ohne Trägerplatte: ca. 120–180 g (je nach Holzart). Mit 4 mm Trägerplatte: ca. 220–320 g.
Material
Puzzleplatte: 3 mm Birke-Sperrholz (empfohlen für saubere Schnitte). Optional Premium: 3 mm Ahorn-Furniersperrholz. Trägerplatte (optional, zum schnellen Zusammensetzen): 4 mm Pappel/Birke. Aufsteller (optional): 3–4 mm Acryl oder Holz.
Oberfläche
Lasergravur (Foto) + Laserschnitt (Puzzleteile). Nachbearbeitung: leichtes Schleifen (Körnung 240–400) + 1–2 Schichten Hartwachsöl oder seidenmatter Klarlack (sprühfähig) gegen Fingerabdrücke; Rückseite optional mit dünnem Filz bekleben (wertiger, weniger Kratzer).

Personalisierungsoptionen

Name/Datum als Gravurzeile unten rechts (z.B. 8–10 pt, 10–20 mm Rand) Rückseitige Widmung (Gravur) auf 1–2 Puzzleteilen oder auf der Trägerplatte Herz-/Sonderteil(e) (z.B. 1 Teil in Herzform in der Mitte) Geschenkbox mit graviertem Deckel (Holz) Magnet-Puzzle (Magnetfolie auf Rückseite) oder Metalltafel als Untergrund

Benötigte Materialien

Birke-Sperrholz 3 mm, A3 (ca. 297 x 420 mm) oder Zuschnitt

1 Platte (für 200 x 300 mm Puzzle + Rand/Teststreifen)

6–12 €

Trägerplatte 4 mm (Pappel/Birke) 230 x 330 mm (optional)

1 Stück

3–8 €

Hartwachsöl (z.B. Osmo TopOil/Hartwachsöl) oder seidenmatter Klarlack (Spray)

ca. 10–20 ml / 1–2 Sprühgänge

1–3 € (anteilig)

Schleifpapier 240/320/400

je 1 Blatt

1–2 €

Malerkrepp/Transfer-Tape (zum Maskieren gegen Schmauchspuren)

ca. 1–2 m

0,50–2 €

Holzleim (nur für Box/Trägerlösung, optional)

10–20 g

0,20–0,50 € (anteilig)

Filz selbstklebend (optional, Rückseite/Trägerplatte)

1 Bogen A4

2–5 €

Magnetfolie selbstklebend 0,6–0,8 mm (optional)

1 Bogen A4

6–12 €

Verpackung (Kraftkarton-Box + Seidenpapier)

1 Set

2–5 €

Gesamtkosten Basis (ohne Optionen): ca. 12–25 €. Mit Trägerplatte + Filz + Geschenkbox: ca. 18–40 €. Mit Magnetfolie: +6–12 €.

Benötigte Werkzeuge

  • CO₂-Laser (idealerweise 40–80 W) mit Air Assist + Absaugung (sehr empfohlen) or Diodenlaser 10–20 W (machbar, aber langsamer/mehr Schmauch) optional
  • Grafiksoftware: LightBurn + Bildbearbeitung (Photoshop/GIMP) optional
  • Feines Stahllineal/Schieblehre (Passkontrolle) optional
  • Exzenterschleifer oder Schleifklotz optional
  • Pinzette/Entgitterhaken (für kleine Teile) optional
  • Klemmen/Pressbrett (bei Verzug) optional
  • Schutz: Brille, Handschuhe (Finish), Atemschutz beim Sprühen optional

Schritt-für-Schritt Anleitung

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

1

Fotoauswahl & Eignungscheck

20–40 min

Wähle ein Foto mit klaren Kontrasten und nicht zu vielen feinen Details. Ideal: 1–2 Personen, Gesicht gut ausgeleuchtet, Hintergrund ruhig. Ziel ist, dass die Gravur auch nach dem Zerschneiden in Puzzleteile noch erkennbar bleibt.

Tipps:
  • Wenn das Foto „matschig“ wirkt: lieber ein anderes wählen – Laser ist gnadenlos bei schlechten Quellen.
  • Helle Hauttöne + dunkler Hintergrund funktionieren oft besser als umgekehrt.
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Bildaufbereitung für Lasergravur

45–90 min

In der Bildbearbeitung: auf Endformat zuschneiden (z.B. 200 x 300 mm), in Graustufen umwandeln, Tonwerte/Curves anpassen (Highlights etwas absenken, Schatten anheben), Schärfen (moderat). Danach je nach Laserprozess dither (Jarvis/Stucki) oder echtes Graustufen-Engraving nutzen. Export als PNG (300–600 dpi).

Tipps:
  • Für Holz graviert sich Dither oft „fotografischer“ als echte Graustufen, je nach Maschine.
  • Teststreifen: 5–10 kleine Quadrate mit unterschiedlichen Helligkeitskorrekturen spart später Ausschuss.
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Puzzledesign erstellen (Schnittdatei)

45–120 min

Erstelle ein Puzzle-Pattern (Vektor) passend zum Bildformat. Für „hard“: 80–150 Teile bei 200 x 300 mm (Teilegröße ca. 18–28 mm). Baue einen Außenrand (Rahmenkontur) und optional 1–2 Sonderteile (Herz/Initialen). Achte auf Mindeststegbreiten, damit Teile stabil bleiben.

Tipps:
  • Keine zu dünnen „Hälse“: unter 2,0–2,5 mm wird 3 mm Sperrholz schnell bruchanfällig.
  • Füge eine sehr kleine Positionsmarke (0,5 mm Kerbe) in einer Ecke hinzu, falls du mit Trägerplatte arbeitest.
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Material vorbereiten (Maskieren, Planlage)

20–40 min (+ ggf. Presszeit)

Sperrholz auf Verzug prüfen. Bei leichtem Verzug: 1–2 Stunden akklimatisieren lassen, ggf. kurz pressen. Oberfläche entstauben. Optional Masking (Malerkrepp/Transfer-Tape) aufbringen, um Schmauchspuren zu minimieren.

Tipps:
  • Masking vorher gut anreiben, sonst hebt es sich beim Schnitt und gibt Brandkanten.
  • Bei sehr harzreichen Hölzern (Billig-Sperrholz) eher auf Birke ausweichen: sauberer, weniger Gestank.
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Laser-Tests (Gravur + Schnitt)

30–60 min

Führe zwei Tests durch: (a) Gravurtest auf Reststück mit 2–3 Einstellungen (Leistung/Speed/Dither), (b) Schnitttest für 3 mm Birke (Kerf/Passung). Ziel: saubere Gravur ohne Überbrennen und Schnitt, der zuverlässig durchgeht, aber nicht zu stark verkohlt.

Tipps:
  • CO₂: lieber 2 schnelle Durchgänge schneiden als 1 langsamer, falls Kanten zu dunkel werden.
  • Diodenlaser: Air Assist ist praktisch Pflicht, sonst werden Kanten sehr dunkel und Masking kann verkleben.
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Gravur des Fotos

40–120 min (abhängig von Laserleistung/Detail)

Graviere zuerst das Foto auf die ungeschnittene Platte (bessere Stabilität, weniger Versatz). Positioniere das Bild exakt innerhalb der Außenkontur. Danach Masking entfernen (falls genutzt) oder erst nach dem Schnitt entfernen, je nach Ergebnis (bei manchen Setups schützt es bis zum Ende besser).

Tipps:
  • Lege einen kleinen „Rahmen“ ungraviert (z.B. 5–8 mm) – sieht edel aus und reduziert Randbrand.
  • Notiere Einstellungen für Re-Orders: Holzcharge schwankt, aber es hilft enorm.
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Laserschnitt der Puzzleteile

30–90 min

Schnittdatei laden, Fokus prüfen, Air Assist/Absaugung an. Schneide zuerst Außenkontur (oder zuletzt, je nach Haltestrategie). Bei vielen Teilen: Verwende „Tabs/Microjoints“ sparsam oder arbeite mit einer leichten Halte-Matrix, damit Teile nicht hochklappen und der Kopf kollidiert.

Tipps:
  • Reihenfolge: Innenkonturen vor Außenkontur ist oft sicherer, damit das Werkstück nicht verrutscht.
  • Bei sehr kleinen Teilen Microjoints an 1–2 Stellen pro Teil nutzen – aber Nacharbeit steigt.
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Entnehmen, Reinigen, Kantenfinish

45–90 min

Teile vorsichtig entnehmen. Schmauch ggf. mit leicht feuchtem Tuch (nur minimal) oder Radiergummi/Schleifvlies entfernen. Kanten sehr leicht schleifen (nur brechen, nicht Passung ruinieren). Bei Masking: sauber abziehen, Klebereste entfernen (z.B. Isopropanol sparsam).

Tipps:
  • Nicht „rundschleifen“ – sonst wird das Puzzle zu locker.
  • Wenn Passung zu stramm: nur Kanten minimal mit 400er anziehen, nicht die Bildfläche.
9

Oberflächenbehandlung

30–60 min + Trocknung 4–12 h (je nach Produkt)

1–2 sehr dünne Schichten Hartwachsöl oder Klarlack auftragen. Wichtig: nicht zu nass, sonst quellen die Teile und die Passung verändert sich. Trocknen lassen und ggf. zwischenschleifen (sehr leicht).

Tipps:
  • Sprühlack sehr dünn: zwei Nebelgänge sind besser als ein satter.
  • Wenn du ölst: Teile auf Backpapier auslegen, sonst kleben sie am Untergrund fest.
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Optional: Trägerplatte/Aufsteller/Einrahmung

40–120 min

Für „erst zusammensetzen, dann aufstellen“: Trägerplatte passend schneiden/gravieren (Titel/Widmung). Puzzle kann lose darauf gelegt werden (Rahmenkante als Anschlag) oder als „Display“-Variante mit sehr wenigen Fixpunkten (z.B. 4 winzige Magnetpunkte oder Eckleisten). Alternativ in einen tiefen Rahmen (Shadowbox) einlegen.

Tipps:
  • Nicht vollflächig verkleben, sonst ist der Puzzle-Gedanke weg. Besser: Rahmen/Anschlag oder Magnetlösung.
  • Shadowbox mit 10–15 mm Tiefe wirkt hochwertig und schützt vor Staub.
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Qualitätscheck & Verpackung

30–60 min

Puzzle einmal komplett zusammensetzen (Fehlteile/Passung prüfen). Fotoerkennung checken (Gesichter/Schrift). Danach in Box verpacken: Seidenpapier, ggf. kleines „Hinweis-Kärtchen“ mit Metapher/Anleitung.

Tipps:
  • Zähle die Teile (Soll/Ist) – bei Microjoints gehen winzige Stücke gern verloren.
  • Lege ein Mini-Vorschaubild (gedruckt) bei, damit das Puzzeln nicht frustriert.

Markt & Machbarkeit

Verkaufspreis

Basis 200 x 300 mm, 80–120 Teile: 59–99 €. Premium (mehr Teile, Trägerplatte/Shadowbox, Widmung, Geschenkbox): 99–179 €.

Materialkosten

Basis: ca. 12–25 €. Premium mit Trägerplatte/Filz/Box: 18–40 €. Magnet-/Rahmenlösung kann 35–70 € Material erreichen (je nach Rahmen).

Marge

Bei 79 € Verkaufspreis und 20 € Material: ca. 59 € Deckungsbeitrag vor Maschinenzeit/Overhead. Bei 129 € und 35 € Material: ca. 94 €.

65%
Produktionszeit

4–8 h aktiv + Trocknung. Bei etabliertem Workflow (Templates, getestete Settings) eher 3,5–6 h.

Anfängergeeignet

Nein

Marktnachfrage

Mittel

Wettbewerb

Mittel

Suchbegriffe

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