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In Arbeit

CNC-Foto-Mosaik aus Holz als Wandrelief

Aus vielen kleinen, gefrästen Holzplättchen entsteht ein Foto-Mosaik von euch – aus der Nähe abstrakt, aus der Ferne ein klares Bild. Mit Datum und Namen als sauber eingelassene Schrift wirkt es wie ein echtes Kunstobjekt für euer Zuhause.

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Schwierigkeit Anspruchsvoll
Zeitaufwand
8–12 Stunden (je nach Auflösung, Trocknungszeiten und Maschine)
Verkaufspreis
€480 (Referenzpreis für 40×60 cm, hochwertige Ausführung, eingelassene Schrift und feines Finish)
Marge 22%

Technische Daten

Abmessungen
Standard-Beispiel: 40 cm x 60 cm x 12–20 mm (Gesamttiefe inkl. Abstandshalter). Andere Größen möglich: 30×45 cm, 50×70 cm.
Gewicht
ca. 1,8–3,0 kg (je nach Holzart: Multiplex leichter, Eiche schwerer)
Material
Vorderplatten (Plättchen): 10–12 mm; Trägerplatte/Backer: 6–12 mm; Abstandshalter/Spacer: 10–15 mm
Oberfläche
Sichtflächen: feingeschliffen (K240), gebeizt (optional) und mit Hartöl/Osmo TopOil oder mattem Lack versiegelt; Kanten leicht gebrochen (R0,5–R1 mm) für besseren Lichteinfall. Namen/Datum sauber eingelassen (eingefräst 2–3 mm Tiefe) und optional mit dunkler Beize/kontrastfarbigem Holz gefüllt.

Personalisierungsoptionen

Größe (z. B. 30×45, 40×60, 50×75 cm) Holzart: Birke-Multiplex, Buche, Eiche, Nussbaum Plättchengröße (Pixel): 8×8 mm / 10×10 mm / 12×12 mm — kleinere Plättchen = höhere Auflösung Tonwert-Methode: Beizen, Brand-/Laser-Toning oder variable Höhe (Relief) Schriftart & Position für Namen/Datum, eingelassen oder aufgesetzt Rahmen: schmale Leiste, Schattenfuge oder ohne Rahmen Relieftiefe (Flush oder erhöhter Reliefeffekt mit Abstandshalter)

Benötigte Materialien

Birke-Multiplex 1220×610 mm, 12 mm

1 Platte (reicht für ~40×60 cm Projekt + Reserve)

€25–35

Trägerplatte (Fichte-/Sperrholz) 6–9 mm

1 Stück

€8–15

Hartöl / Osmo TopOil (250 ml)

1 Flasche

€10–18

Wasserbasierte Beize / Toner für Holz (optional, mehrere Töne)

kleine Fläschchen (je 50–100 ml)

€6–12 pro Farbton

Holzleim (D3) / Kontaktkleber

250–500 g

€5–10

Kleine Schrauben / Aufhängungssystem (French cleat / Aufhänger)

1 Satz

€3–8

Schleifpapier-Set (80/120/180/240/320)

1 Set

€6–10

Abdeckband / doppelseitiges Montageband

1 Rolle

€3–6

Endmill 2 mm (Z=2) – fürs feine Fräsen

1–2 Stück

€8–15 pro Stück

Endmill 6 mm – fürs Verrasen / grobes Konturfräsen

1 Stück

€10–20

V-Bit 60° (für eingelassene Schrift)

1 Stück

€10–25

Kleinteile: Nummerierschilder / Etiketten für Tiles

1 Set

€2–4

Optional: schwarze Acrylfarbe (Grundierung der Rückseite / Kontrast)

kleine Dose

€4–8

Optional: Sacrificial Board / Spannpratzen oder doppelseitiges Klebeband (für kleine Teile auf CNC)

1 Stück / Rolle

€5–15

Gesamtkosten €70–95 (Materialbeispiel für 40×60 cm, Standard-Hölzer + Finish)

Benötigte Werkzeuge

  • CNC-Fräse (z. B. Shapeoko, X-Carve, OX, oder Hobby- bis Pro-Maschine) optional
  • PC mit CAM/CAD-Software (Fusion 360, VCarve, Estlcam oder FreeCAD) optional
  • Staubabsaugung/DST (empfohlen) optional
  • Drehmomentschlüssel / Spannzangen für Fräser optional
  • Bohrmaschine / Akkuschrauber optional
  • Exzenterschleifer / Schleifklotz und Handwerkzeuge optional
  • Zwingen, kleine Klemmen, Montage-Lineal optional
  • Feine Pinsel, Mikrofasertuch fürs Ölen optional
  • Mini-Tabler oder Schablonen für Ausrichtung (Pinjig / Dowel jig) optional
  • Lasergravur (optional, für sehr feine Kontraste / Beschriftung) optional

Schritt-für-Schritt Anleitung

Schwierigkeitsgrad: Profi

1

Foto auswählen & vorbereiten

30–45 Minuten

Wählt ein hochauflösendes Foto mit gutem Kontrast und klarer Silhouette. Zuschneiden auf das gewünschte Seitenverhältnis (z. B. 2:3 für 40×60 cm). Entfernt Störungen (Hintergründe), ggf. leichte Kontrastanhebung.

Tipps:
  • Höhere Auflösung → bessere Mosaik-Erkennung. Für 40×60 cm und 12 mm Plättchen: Zielauflösung Bild ~200–300 Pixel Breite (Pixel = Plättchen).
  • Personenportraits funktionieren gut bei guter Mittentonalität; vermeiden zu viele feine Details.
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Bild in Mosaik/’Pixel’-Raster umwandeln

20–40 Minuten

Erstellt aus dem Foto eine Raster-/Mosaikversion, bei der jeder Kachel/Plättchen ein Grauwert zugeordnet ist. Möglich mit Photoshop (Pixelate -> Mosaic), GIMP (Filter -> Abbilden -> Mosaik) oder speziellen Skripten (ImageMagick: -scale). Exportiert ein Gitter mit N×M Feldern entsprechend gewählter Plättchengröße (z. B. 12 mm → 40×60 cm / 0,012 m ≈ 33 × 50 Tiles → rund 1650 Tiles).

Tipps:
  • Experimentiert mit mehreren Plättchengrößen: 12 mm ist optisch gut aus 2–3 m Entfernung; 8–10 mm ergibt feinere Details, kostet aber deutlich mehr CNC-Zeit.
  • Speichert das Raster als Referenzbild mit Nummerierung (z. B. Zeile/Spalte), das erleichtert spätere Montage.
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Strategie: Tonwertzuweisung (Beize vs. Höhe)

10–20 Minuten (Entscheidung & Tests)

Legt fest, wie Tonwerte umgesetzt werden: a) Farblicht/Ton durch gezielte Beizung/Branding jedes Plättchens (einfacher, gleich dicke Tiles), oder b) variable Höhe/Relief (visueller Effekt durch Schatten; schwieriger wegen Präzision). Für Anfänger: Beize/Branding. Für „Hard“-Variante empfehle variable Höhen + leichte Tonung für Kontrast.

Tipps:
  • Macht 5–7 Tonstufen (anstatt 256) — erleichtert Sortierung/Beizen und erzeugt trotzdem gutes Bild.
  • Test-Cut: Fertigt 10 Test-Tiles an, lasst sie trocknen und beurteilt den visuellen Effekt aus Entfernung.
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CAD/CAM: Tiles & G-Code erzeugen

1–2 Stunden

Erstellt in der CAM-Software ein Nesting aller Plättchen (Quadrate mit ggf. Verrundung). Fügt Referenznummern/Loch für Ausrichtung (z. B. 2 kleine Löcher pro Tile) hinzu. Für eingelassene Schrift: CAD der Schrift in gewünschter Position auf der Trägerplatte, V-Carve mit 60° V-Bit (2–3 mm Tiefe). Erzeugt G-Code mit passenden Schnittdaten (Zustelltiefe, Vorschub).

Tipps:
  • Nutze Multi-Air-Cut-Strategien: erst Rohschnitt (Outlines), dann Feinschnitt für saubere Kanten.
  • Verwende kleine Passungen für Stecknase/Loch, wenn du Alignment-Dowel nutzt (z. B. Ø2 mm Loch + Ø1,95 mm Zapfen).
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CNC-Fräsen: Tiles schneiden

3–6 Stunden (Abhängig von Plättchengröße & Anzahl)

Spanne die Multiplexplatte auf der CNC (doppelseitiges Klebeband / Schraubzwingen / Vakuum). Fräse die Tiles mit feinem Endmill (z. B. 2 mm) und ggf. 6 mm für Konturen. Nummeriere die Tiles während oder nach dem Fräsen (leichtes Brennen, Stift auf Rückseite oder Etiketten). Achte auf einen sauberen Ausbruch und nutze Sacrificial Board.

Tipps:
  • Für kleine Teile: reduzierte Zustelltiefe und erhöhte Drehzahl vermeiden Ausbrüche.
  • Staubabsaugung anschalten; kurze Vorschubswerte bei kleinen Fräsern.
  • Verwende eine Fase/Radius am Fräser oder mach später eine Kantenfasung (R0,5) per Hand für angenehme Haptik.
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Kanten & Oberflächenvorbereitung

1–1,5 Stunden

Entferne die Teile, breche Grat, schleife Kanten (P180–P240) und markiere die Rückseiten mit Nummern (z. B. wasserfester Stift). Bereite Trägerplatte vor: Fräse eingelassene Schrift / Nut für Hinterlegetext, bohre Dowel-Löcher für Ausrichtung, grundiere Rückseite (schwarz) falls erwünscht.

Tipps:
  • Bei vielen Tiles: Schleifblock oder kleine Drehbankleinen verwenden, um Zeit zu sparen.
  • Die Rückseiten nummerieren spart beim Verlegen enorm viel Zeit.
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Tonwertbearbeitung: Beizen / Branding / Höhe finalisieren

1–2 Stunden (inkl. Trocknungszeit)

Sortiere Tiles nach Grauwert (Verweis auf Rasterbild). Beize Gruppen mit abgestuften Farbtönen (z. B. 6 Tonstufen). Alternativ: für variable Höhe – fräse/schneide unterschiedliche Dickenhöhen oder verschachtle mehrere Lagen. Lasse alles gut trocknen.

Tipps:
  • Arbeite in Chargen und nummeriere jede Charge. Dünn auftragen – mehrere Schichten kontrollieren Tonstufen.
  • Branding (Heißbrand/Laser) kann sehr schnell und präzise Tonstufen erzeugen, aber braucht Vorsicht wegen Hitzeverzug.
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Finish: Ölen / Versiegeln der Tiles

1–2 Stunden (inkl. Trocknung zwischen Schichten)

Öle die Oberflächen mit Hartöl (1–2 Schichten). Achte darauf, nicht zu viel Öl aufzubringen, da unterschiedliche Saugfähigkeiten Tonwerte verändern können. Trocknen lassen (je nach Produkt mehrere Stunden).

Tipps:
  • Öle alle Tiles gleichmäßig; für konsistente Tonwerte immer gleicher Auftrag/Entfernung (Mikrofasertuch).
  • Test an Reststücken, um zu sehen, wie die Beize/Oberfläche später wirkt.
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Montage auf Trägerplatte

1–2 Stunden (inkl. Aushärtung des Leims)

Positioniere die Trägerplatte waagrecht. Klebe die Tiles entsprechend Raster an (Holzleim + ggf. kleine Tack-Klebestreifen). Nutze Fixierleisten oder Dowel-Jig zur präzisen Ausrichtung. Lasse ausreichend Druckzeit (Zwingen, Beschweren) für Vollkontakt.

Tipps:
  • Arbeite systematisch (Zeile für Zeile) mit deinem nummerierten Rasterbild als Vorlage.
  • Setze minimale Spalte (0,5 mm) zwischen Tiles für Schattenkanten oder bündig für ein flächiges Bild.
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Feinschliff & Einlassen des Namens/Datums

30–60 Minuten

Wenn Schrift eingelassen wurde: fülle Vertiefung mit dunkler Beize, farbigem Epoxid oder feinem Holzeinlage-Streifen. Schleife überschüssiges Material weg und versiegle Schrift mit Klaröl/Lack. Montage des Aufhängesystems (French cleat empfohlen).

Tipps:
  • Wenn du Epoxid benutzt: dünn einfüllen und Überstände nach Aushärtung schleifen.
  • Teste die Lesbarkeit der Schrift aus 1–2 m Entfernung; zu filigrane Fonts sind schwer lesbar.
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Endkontrolle & Verpackung

20–40 Minuten

Überprüfe das Gesamtbild aus Distanz (2–3 m) und Nähe. Korrigiere evtl. einzelne Tiles (neu beizen oder nachkleben). Verpacke mit Schaumstoff/Wellpappe und schütze Kanten und Oberfläche.

Tipps:
  • Fotos für Kunden vor Versand machen (helle und dunkle Lichtverhältnisse).
  • Verwende Ecken- und Flächenschutz, da kleine Kanten beschädigt werden können.

Markt & Machbarkeit

Verkaufspreis

€480 (Referenzpreis für 40×60 cm, hochwertige Ausführung, eingelassene Schrift und feines Finish)

Materialkosten

€70–95 (je nach Holzart und Verbrauch; Referenz: €75 Gesamtkosten angenommen)

Marge

€105 (angenommen: Verkauf €480 – Material €75 – Arbeitswert €300 (10 h × €30/h) = €105)

22%
Produktionszeit

8–12 Stunden (Projektplanung & Design 2–3 h, CNC-Fräsen 3–6 h, Finish & Montage 3–4 h)

Anfängergeeignet

Nein

Marktnachfrage

Mittel

Wettbewerb

Mittel

Suchbegriffe

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