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CNC-„Unsere Playlist“-QR-Stand aus Holz
Ein Tischaufsteller mit gefrästem QR-Code, der zu eurer Playlist führt, plus Titel und Datum. Der QR ist fühlbar gefräst und wirkt dadurch wie ein Designobjekt statt reiner Technik.
Technische Daten
Personalisierungsoptionen
Benötigte Materialien
Hartholz‑Block (z. B. Eiche, 200×120×25 mm zuschneiden auf Maße)
1 Satz (Plakette + Basis aus einem Stück oder zwei kleinen Stücken)
€6–€14 (je nach Holzart: Eiche ca. €6–8, Nussbaum ca. €12–14)
Danish Oil / Leinöl‑Firnis
100 ml (für viele Stücke) — Verbrauch pro Stück ca. 5–10 ml
€8–€12 (100 ml); Stückkosten ≈ €0.50–€1
Masking Tape / Klebeband
einige Streifen
€1 (anteilig)
Feinschleifpapier (120, 180, 240)
ein Blatt pro Körnung (anteilig)
€1 (anteilig)
Holzleim / Sekundenkleber (optional für Basismontage)
einige Tropfen
€1 (anteilig)
Holz‑ oder Acrylfüllfarbe (optional für QR Kontrast)
kleine Menge
€1–€3 (anteilig)
Optional: Acrylplatte 3 mm (für Handyhalter oder Einlage)
80×40 mm Stück
€1.50–€3
Benötigte Werkzeuge
- CNC‑Fräse (Arbeitsbereich ≥ 300×200 mm) optional
- Spindel / Router (12.000–24.000 RPM) optional
- Fräswerkzeuge: 1,0 mm oder 0,8 mm Schaft‑Zylinderfräser (für QR‑Module), 2–3 mm Schaftfräser (für Kontur/Text), 30° V‑Bit (für feine Gravur) optional
- Spannzwingen / Schraubzwingen / Vakuumtisch optional
- Kleines Handwerkzeug: Schaber, Feilen, Pinsel, Lappen optional
- Digitaler Messschieber optional
- Absaugung / Maske (Holzstaubschutz) optional
- Option: Laser/Gravierer (für feine Texte statt V‑Bit) optional
Schritt-für-Schritt Anleitung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
QR‑Code generieren & Layout festlegen
20–45 MinutenURL (Playlistlink) in einen QR‑Generator (z. B. qrcode-monkey / qr‑code-generator) eingeben. Als PNG/SVG in hoher Auflösung exportieren. In Vektorsoftware (Illustrator/Inkscape) auf die gewünschte QR‑Größe skalieren (Empfehlung: QR‑Block ca. 40×40 mm). Platz für Titel und Datum einplanen. Exportiere als SVG/DXF für CAM.
- QR‑Größe: Für CNC‑Fräsen mit 0,8–1,0 mm Fräser ist ein Modul (Pixel) ≥ 1–1.2 mm empfehlenswert.
- Testlink vorher prüfen; längere URLs ggf. mit URL‑Shortener verkürzen (← weniger komplexer QR).
- Als Sicherheit immer eine Test‑PNG speichern (für spätere Prüfungen).
CAM‑Vorbereitung (Toolpaths erstellen)
30–45 MinutenSVG/DXF in CAM‑Software (z. B. Fusion360, VCarve, Carbide Create) importieren. QR‑Daten als Pocket‑Operationen anlegen (rechteckige Module pocketen), Tiefe 0.8–1.2 mm. Text und Datum als V‑Carve oder kleine Taschen/Fräsungen anlegen. Konturfräse für Außenkontur planen.
- Für saubere Kanten pocketen statt 1:1 rastergravur (pixelweise) nutzen.
- Tiefe pro Pass 0.3–0.5 mm wählen, um Ausreißer zu vermeiden.
- Bei feinen Details eine Finish‑Pass mit geringerem Z‑Vorschub einplanen.
Setup & Testlauf auf Restholz
30–45 MinutenWerkstück zuschneiden, Befestigung planen (Zwingen, Klebestreifen oder Vakuumtisch). Nullpunkt (X/Y/Z) am Werkstück setzen. Test‑Fräsung auf Restholz mit identischem Material durchführen, um Scannbarkeit zu prüfen.
- Test unbedingt groß genug machen, um mehrere QR‑Module zu prüfen.
- Achte auf Ausriss bei Faserrichtung; ggf. Masking Tape über Arbeitsfläche kleben.
- Spindelgeschwindigkeit und Vorschub anhand Fräsergröße einstellen (z. B. 18.000 RPM, Vorschub 600–900 mm/min für 1 mm Fräser, je nach Maschine).
Endgültige Fräsung
30–60 MinutenNach erfolgreichem Test das echte Werkstück fräsen: zuerst QR‑Pocketing, danach Schrift/Tiefenfräsung, zum Schluss Außenkontur. Basisstück mit ausgesparter Nut (18×18 mm) fräsen oder separat zuschneiden.
- Arbeite in mehreren Durchgängen, nicht zu tief auf einmal fräsen.
- Staubabsaugung während des Fräsens verwenden, um Fräserlauf nicht zu behindern.
- Wenn möglich, zuerst die Basis fräsen, dann Plakette, damit beide aus einem Stück gefertigt und farblich identisch sind.
Nachbearbeitung: Schleifen & Kanten
20–30 MinutenSchnittkanten entgraten, Flächen mit 120→240 Schleifpapier glätten. Kanten leicht abrunden. Staub entfernen.
- Kanten von Hand verrunden (R1–R2 mm) für angenehmes Haptikgefühl.
- QR‑Vertiefungen mit Staubsauger und Pinseln reinigen bevor Finish aufgetragen wird.
Finish & Kontrastverstärkung
30–60 Minuten aktiv + Trocknungszeiten (je Schicht 2–12 Stunden)Ölauftrag: 1. dünne Schicht auftragen, 15–20 Minuten einziehen lassen, Überschuss abwischen. Nach 2–4 Stunden 2. Schicht auftragen. Optional: QR‑Vertiefungen mit dunkler Holzfarbe oder schwarzer Acrylfarbe füllen (feine Pinselspitze), überschüssige Farbe sofort abwischen, ggf. Klarlack über Farbe für Haltbarkeit.
- Bei Füllung erst Farbe trocken lassen, dann vorsichtig anzeichnen, damit keine Farbe auf Ebenen verschmiert.
- Öl braucht Zeit zum Aushärten; für Übergabe mindestens 12–24 h trocknen lassen.
Endmontage & Qualitätskontrolle
10–20 MinutenBasis in Nut einsetzen (falls Nut gefräst), gegebenenfalls mit 1–2 Tropfen Holzleim sichern. Finale Feinarbeiten: Text sichtprüfung, QR mit Smartphone testen (verschiedene Apps und Beleuchtungen). Verpackung vorbereiten (Kraftpapier / Geschenkbox).
- QR am Ende nochmal mit Handy testen (digital zoomen) — gerne in schwacher Beleuchtung prüfen.
- Fotodokumentation für Produktlisting erstellen (Lifestyle + Nahaufnahme QR).
Markt & Machbarkeit
€129 (empfohlen; variiert je nach Holzart/Veredelung zwischen €79–€169)
ca. €18–€25 (ein Stück, abhängig von Holzart und optionalen Extras)
ca. €31 (bei Verkaufspreis €129; Annahme: Arbeitskosten pauschal €80 für 3–4 Std. + Materialkosten €18 → Profit ≈ €31)
24%3–5 Stunden (inkl. CAM, Fräsen, Finish; ohne längere Trocknungszeiten)
Nein
Mittel
Mittel