Acryl-„Soundwave“-Aufsteller mit Liebesbotschaft
Aus eurer Sprachnachricht („Ich liebe dich“) wird eine gravierte Soundwave auf transparentem Acryl – modern, minimalistisch und extrem persönlich. Mit kleinem Holzsockel wirkt es wie ein Designobjekt fürs Wohnzimmer.
Produktansichten
Technische Daten
Personalisierungsoptionen
Benötigte Materialien
Acrylglas transparent, gegossen (GS), 5 mm, Zuschnitt ca. 200 x 150 mm
1 Stück
8–14 €
Hartholz für Sockel (z.B. Eiche/Buche) ca. 170 x 45 x 25 mm (oder größer zum Ablängen)
1 Stück
3–8 €
Filzgleiter selbstklebend (10–15 mm)
4 Stück
0,50–1,50 €
Hartwachsöl oder Holzöl (kleine Menge)
ca. 5–10 ml
0,50–1,50 € (anteilig)
Schleifpapier K180/K240 (oder Schleifvlies)
je 1–2 Bögen
0,50–1,50 €
Isopropanol + fusselfreies Tuch (Reinigung Acryl)
kleine Menge
0,20–0,80 € (anteilig)
Optional: Acrylfarbe weiß/schwarz + Rakel (Color-Fill der Gravur)
kleine Menge
1–4 € (anteilig)
Optional: 2K-Epoxy oder dünnes Doppelklebeband (nur falls Scheibe im Sockel fixiert werden soll)
kleine Menge
0,50–2 € (anteilig)
Benötigte Werkzeuge
- CO₂-Laser (z.B. 40–80W) oder Diodenlaser für Gravur (CO₂ empfohlen für Schnitt + Gravur) + Air Assist/Absaugung; alternativ Acryl extern zuschneiden lassen und nur gravieren.
- Software für Soundwave-Erstellung: Audacity + Soundwave-Generator (z.B. Waveform-Webtool) oder Illustrator/Inkscape
- Inkscape/Illustrator/LightBurn (Layout, Text, QR-Code)
- Säge (Kappsäge/Handkreissäge) oder Bandsäge zum Ablängen Sockel; alternativ fertiger Holzklotz optional
- Tischfräse/Oberfräse oder CNC (Nut fräsen) – alternativ Tischkreissäge mit Schlitzschnitt
- Bohrmaschine + 2–3 mm Holzbohrer (optional für Kabelkanal/LED) optional
- Schleifer (Exzenterschleifer optional) optional
- Messschieber/Lineal, Winkel, Bleistift
Schritt-für-Schritt Anleitung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
Audio vorbereiten (Sprachnachricht sauber schneiden)
15–35 minSprachnachricht (z.B. WhatsApp-Export) als WAV/MP3 sichern. In Audacity öffnen, nur den relevanten Satz (z.B. „Ich liebe dich“) auswählen, Störgeräusche am Anfang/Ende entfernen. Optional: Normalisieren auf -1 dB und leichte Rauschminderung, damit die Wellenform klar und nicht „matschig“ wird.
- Je klarer die Aufnahme, desto schöner die Waveform-Linien.
- Nicht zu stark komprimieren – sonst wirkt die Soundwave „blockig“.
- Tipp für Ästhetik: 1–2 kurze Pausen am Anfang/Ende wegschneiden, damit die Soundwave kompakt bleibt.
Soundwave als Vektor erzeugen (SVG)
20–45 minWaveform als Grafik exportieren: Entweder über ein Soundwave-Webtool (Audio hochladen → SVG/PNG) oder in Audacity als Waveform-Screenshot und dann in Inkscape vektorisieren (Pfad nachzeichnen). Ziel: saubere, geschlossene Pfade oder Linien mit definierter Strichstärke. Für Lasergravur ist eine gefüllte Form (Solid-Wave) oft eleganter als dünne Linien.
- Empfohlen: Waveform als „filled shape“ (oben/unten gespiegelt) – das graviert gleichmäßiger.
- Achte auf Mindeststrukturen: Stege/Linien nicht <0,25–0,3 mm, sonst wird’s unruhig.
- Optional: QR-Code zur Audiodatei als Vektor (z.B. in Inkscape generieren).
Layout designen (Acrylformat, Text, QR)
15–30 minIn LightBurn/Illustrator/Inkscape das Endformat anlegen (z.B. 160 x 120 mm). Soundwave mittig platzieren. Unten klein: Namen + Datum oder kurzer Satz. Optional QR-Code (mind. 18–22 mm Kantenlänge, damit er zuverlässig scannt). Für den Stand im Sockel unten 5 mm „blank“ lassen (keine Gravur), damit es später sauber in der Nut sitzt.
- Text nicht zu klein: mindestens 8–10 pt bei feiner Gravur, besser 12 pt.
- QR-Code: genügend Quiet-Zone (Rand) lassen, nicht zu nah an die Kante.
- Wenn Rückseiten-Gravur: Text spiegeln (mirror), damit er von vorne korrekt lesbar ist.
Acryl vorbereiten (Schutzfolie, Reinigung, Test)
10–20 minAcryl GS 5 mm verwenden (gegossenes Acryl graviert deutlich schöner als XT/extrudiert). Schutzfolie drauflassen, wenn möglich nur an der Gravurseite entfernen (je nach Laser/Material). Oberfläche entfetten (Isopropanol), Staub vermeiden. Optional kleines Teststück für Gravur-Parameter.
- GS statt XT: weniger Schmieren/Schmelzkanten, klarere Gravur.
- Bei CO₂-Laser: Air Assist reduziert Flare/Anbrennungen.
- Fingerabdrücke sieht man auf Transparent sofort – Handschuhe helfen.
Lasergravur (idealerweise Rückseiten-Gravur)
25–60 minDie Soundwave und Text auf die Rückseite gravieren, sodass die Front glatt bleibt und die Gravur optisch „im Material“ steht. Einstellungen variieren je nach Laser: als Startpunkt bei 60W CO₂: Gravur 250–350 mm/s bei 18–25% Power (Raster), bei Vektorgravur entsprechend niedriger Speed. Danach ggf. Außenkontur schneiden (z.B. 10–15 mm/s bei 65–85% Power, 5 mm Acryl; stark maschinenabhängig).
- Rückseiten-Gravur + Frontansicht = edler und besser zu reinigen.
- Nicht zu tief gravieren: zu starke Power macht milchige, grobe Gravur.
- Wenn du eine klare Kante willst: Schneidparameter testen (Acryl reagiert stark auf Fokus/Air Assist).
Optional: Color-Fill der Gravur für mehr Kontrast
20–45 min (+ Trocknung 30–60 min)Für höhere Lesbarkeit kann die gravierte Rückseite mit Acrylfarbe (weiß oder schwarz) ausgelegt werden: Farbe in die Gravur rakeln, antrocknen lassen, Überschuss mit Kunststoffspachtel abziehen und mit leicht feuchtem Tuch die Fläche reinigen. Trocknen lassen, erst dann Schutzfolie entfernen.
- Weiß wirkt auf transparentem Acryl sehr „clean“; Schwarz sehr grafisch.
- Erst an einem Teststück probieren – zu dünnflüssige Farbe läuft in Mikrokratzer.
- Bei Rückseiten-Gravur bleibt die Vorderseite weiterhin glatt.
Holzsockel zuschneiden, Nut fräsen, finishen
45–90 minSockel auf Maß bringen (z.B. 170 x 45 x 25 mm). Nut mittig fräsen: Breite 5,2–5,4 mm für 5 mm Acryl (leichter Spielraum), Tiefe 10–12 mm. Kanten leicht brechen (Fase 1 mm) und schleifen K180→K240. Danach ölen (Hartwachsöl) oder matt lackieren. Filzfüße unten aufkleben.
- Nutbreite immer mit Messschieber am Acryl prüfen (Toleranzen!).
- Zu enge Nut führt zu Spannungen/Bruch – lieber minimal Spiel + ggf. dünner Filzstreifen als Klemmung.
- Öl erst komplett aushärten lassen, bevor Acryl eingesetzt wird (sonst Schlieren).
Endmontage & Qualitätscheck
10–20 minAcryl (Schutzfolie final abziehen) in den Sockel einsetzen. Sitz prüfen: gerade, wackelfrei. Optional mit 1–2 Punkten klarem Epoxy in der Nut sichern (nur wenn nötig). Final reinigen (Mikrofasertuch), QR-Code testen, Kanten checken.
- Epoxy sparsam: Kleber sieht man sonst durch das Acryl.
- Antistatik-Spray hilft gegen Staubanziehung (sparsam).
- Für Geschenk-Feeling: in Seidenpapier + kleine Karte mit „Scan mich“-Hinweis.
Markt & Machbarkeit
49–79 € (Basis ohne LED, 5 mm Acryl + Hartholzsockel). Mit QR/Color-Fill und Premiumholz: 69–99 €. Mit LED-Sockel: 89–129 €.
ca. 13–27 € (Basis), mit LED: 23–47 €.
ca. 36–60 € (Basis bei 69 € VK und ~18 € Material, vor Zeit/Overhead). Realistisch kalkuliert inkl. Maschinenzeit/Overhead: Deckungsbeitrag oft 25–45 € pro Stück.
45%Aktive Arbeitszeit ca. 2–3 h (bei Erststück mit Tests eher 3–4 h).
Nein
Hoch
Mittel