Schreibtisch-Organizer im Hobby-Design
Ein modularer Organizer mit personalisierten Einsätzen: für Stifte, Brushes, Bits, Schmuck oder Nähzubehör – gestaltet im Stil des Hobbys (z.B. Controller, Pinsel, Kamera). So wird der Alltag aufgeräumter und fühlt sich „wie für mich gemacht“ an.
Produktansichten
Technische Daten
Personalisierungsoptionen
Benötigte Materialien
PLA Filament 1,75mm (Basisfarbe), z.B. 500–800g Verbrauch
0,5–0,8 kg
10–18 € (anteilig, je nach Filamentpreis 20–25 €/kg)
PLA/PETG Filament Kontrastfarbe für Emblem/Schrift (50–120g)
0,05–0,12 kg
1–3 €
Selbstklebende Gummifüße (Ø8–10mm, 8–12 Stück)
1 Set
2–4 €
(Optional) Neodym-Magnete 6x3mm + Metallplättchen oder Magnet-Magnet (für 2–4 Dockpunkte)
4–8 Magnete
4–8 €
(Optional) M3 Gewindeeinsätze (Heat-Set) + M3x8/10 Schrauben (für verschraubte Inlays/Seitenteile)
4–10 Einsätze + Schrauben
3–7 €
(Optional) Filzgleiter/Filzplatte für Innenfächer (Schmuck)
A5-A4 Zuschnitt
2–5 €
Benötigte Werkzeuge
- 3D-Drucker (0,4mm Düse empfohlen) + Slicer (PrusaSlicer/Cura/Bambu Studio) + Messschieber/Lineal zur Passkontrolle
- Seitenschneider/Entgrater, Skalpell
- Schleifpapier 240/400 optional
- Sekundenkleber oder 2K-Epoxy (für Magnete) optional
- Lötkolben/Heat-Set Tool (für Gewindeeinsätze) optional
Schritt-für-Schritt Anleitung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
Anforderung klären & Hobby-Design festlegen
20–40 minDefiniere: Welche Gegenstände sollen rein (Stifte, Brushes, Bits, Schmuck, Nähzubehör)? Miss typische Durchmesser/Längen (z.B. Stift Ø10–12mm, Pinsel Ø8–10mm, Bits 25mm Länge). Wähle ein Hobby-Motiv (Controller/Pinsel/Kamera/Nähmaschine) und entscheide, ob es als Front-Emblem, als Seitenprofil oder als Inlay-Form auftaucht.
- Für universelle Nutzung: Inlays so gestalten, dass sie austauschbar bleiben (gleiche Außenmaße, unterschiedliche Innenaufteilung).
- Bei hohen Gegenständen Schwerpunkt beachten: lieber breiter Fuß (140mm Tiefe) und rutschfeste Füße.
Modulares System designen (CAD oder param. Vorlage)
60–120 minErstelle oder passe ein Basismodul (220x140) und Erweiterungsmodule (110x140) an. Für das Docking eignen sich: (A) Schwalbenschwanz/Schiebeverbinder, (B) Nut+Feder, (C) Magnettaschen. Plane 0,2–0,35mm Spiel pro Seite für Steck-/Schiebepassungen (bei PETG eher 0,3–0,4mm). Inlays mit identischer Außenkontur (z.B. 105x135) und Greifmulde/Lasche zum Herausheben.
- Druckfreundlich: keine unnötigen Überhänge >55°. Kanten mit 0,8–1,2mm Fase/Rundung.
- Magnettaschen: 0,1–0,2mm Luft in Durchmesser/ Höhe, damit Magnete bündig sitzen; Klebe erst nach Testfit.
- Schrift/Relief: Mindeststrichstärke 0,8mm, Reliefhöhe 0,6–1,2mm, damit es sauber druckt.
Slicing: Stabilität, Optik, Zeit optimieren
20–35 minEmpfohlene Einstellungen (0,4mm Düse): Layer 0,2mm (optisch 0,16mm möglich), 3–4 Perimeter, Top/Bottom 5–7 Layer, Infill 10–18% (Gyroid/GRID). Für Inlays mit dünnen Trennwänden ggf. Infill 0% und nur Perimeter. Aktivier ggf. „Ironing“ nur auf sichtbaren Topflächen (Zeit +).
- PETG: etwas langsamer, mehr Retract-Tuning, Lüfter geringer (20–40%).
- Wenn mehrfarbig ohne AMS: Filamentwechsel bei Layer-Höhe für Emblem einplanen (Pause im Slicer).
Druck der Module & Inlays
2,5–5,5 h (je nach Anzahl/Layerhöhe/Speed)Druckreihenfolge: erst ein Inlay-Teststück (klein) für Passung, dann Basismodul, Erweiterung, restliche Inlays. Basis flach auf dem Boden drucken (Bodenplatte), damit keine Supports nötig sind. Emblem als separate farbige Einlage drucken (Pressfit) oder zweifarbig per Layerwechsel.
- Erst Passung des Dockings prüfen: lieber 0,1mm nacharbeiten als kompletten Satz neu drucken.
- Warping vermeiden: Brim bei PETG/ großen Flächen; Druckbett sauber (Isopropanol).
- Für saubere Inlay-Fächer: Außenwände zuerst, dann Innenwände; ggf. „Monotonic Top“ für Optik.
Nachbearbeitung & Montage
30–60 minEntgrate Kanten, entferne Fäden (PETG). Optional leicht schleifen an sichtbaren Frontkanten. Klebe Gummifüße unten an (4 am Basismodul, 2–4 am Erweiterungsmodul). Magnete (optional) einkleben: auf Polarität achten, bündig einsetzen, 10–15 min fixieren. Inlays einsetzen, Sitz prüfen.
- Magnete erst mit Malerkrepp positionieren und Polung markieren, dann kleben.
- Bei zu strammem Sitz: Kanten minimal mit 240/400er schleifen, nicht die ganze Fläche.
Personalisierung finalisieren (Look & Packaging)
20–40 minName/Handle prüfen (Lesbarkeit), optional zusätzlich eine kleine Gravur-Optik als „Label-Feld“ (gedruckte Vertiefung) für austauschbare Beschriftung (z.B. Dymo/Etikett). Für Geschenk: in Seidenpapier, mit kurzer „Modul-Guide“-Karte (welches Inlay wofür).
- Ein kleines „Add-on“-Teil (z.B. Kabelclip oder Mini-Schale) erhöht wahrgenommenen Wert stark bei wenig Mehrmaterial.
- Bei Schmuck-Inlay: Filz einlegen (dämpft Geräusche, wertiger Eindruck).
Markt & Machbarkeit
49–89 € für Basis + 2 Inlays (personalisiert). Erweiterungsmodul + 1 Inlay: +19–35 €. Mehrfarbig/Emblem-Insert: +8–15 €. Magnet-Docking: +10–18 €.
Typisch 13–25 € (ohne Magnete). Mit Magneten/Filz/Einsätzen 20–40 €.
Bei 69 € VK und 18 € Material: ~51 € Deckungsbeitrag vor Arbeitszeit/Overhead. Realistisch kalkuliert (1,5–2 Std aktive Arbeit à 20–30 €/h + Overhead) bleibt eine Marge von ca. 20–35 € je Set, je nach Standardisierung.
30%Aktivzeit ca. 2–3 Std. (Design/Slicing/Nacharbeit), Maschinenzeit 2,5–5,5 Std. je Set. Reproduzierbar nach erstem Design: Aktivzeit oft nur 45–90 Min.
Nein
Hoch
Mittel