Acryl-Sternkarte mit 3D-Sternbild und Gravur
Eine transparente Acryltafel mit lasergraviertem Sternenhimmel (Datum/Ort des Geburtstags oder eines besonderen Moments) und einem fein gedruckten 3D-Sternbild-Overlay. Wirkt modern, leicht und emotional – wie „dein Himmel“ zum Aufstellen.
Produktansichten
Technische Daten
Personalisierungsoptionen
Benötigte Materialien
Acrylplatte transparent (Cast PMMA), 150×200×5 mm
1 Stück
≈ 10,00 €
Holzblock für Sockel (z. B. Buche/Birke/Eiche), ca. 150×30×25 mm
1 Stück
≈ 6,00 €
PLA-Filament (versch. Farben) für 3D-Overlay, Verbrauch ca. 5–15 g
~10 g
≈ 0,50 € (anteilig)
Dänisches Öl / Holzöl (anteilig)
kleine Menge
≈ 0,50 € (anteilig)
Schleifpapier (Körnungen 120, 240, 400)
einige Blätter
≈ 0,50 €
Klebstoff / Sekundenkleber (für ggf. Fixierung des 3D-Teils)
kleine Tube
≈ 1,00 € (anteilig)
Felt-Pads / Filzfüße
4 Stück
≈ 0,50 €
Masking Tape / Übertragungsband
kleiner Anteil
≈ 0,20 €
Optional: kleine LED-Strip / SMD-LED + Batterie oder USB (falls Beleuchtung)
1 Set (optional)
≈ 4,00 € – 10,00 €
Benötigte Werkzeuge
- CO2-Laser (z. B. 40 W) oder Lasergravierer optional
- 3D-Drucker (FDM, z. B. Prusa/Ender) optional
- CNC-Fräse oder Tischkreissäge / Bandsäge (für Holzsockel zuschneiden) optional
- Exzenterschleifer / Handschleifpapier optional
- Feile, Nadelfeile optional
- Feine Pinsel / Sprühlack (optional fürs Finish des 3D-Prints) optional
- Bohrmaschine / Ständerbohrmaschine (für Kabelführung bei LED-Sockel) optional
- Abstandshalter / Kalibrierlineal, Schieblehre optional
- Software: Stellarium / Star-Map-Generator oder astro API, Inkscape/Illustrator (SVG), LightBurn / Laser-Software, Cura/PrusaSlicer, Fusion360 (optional) optional
Schritt-für-Schritt Anleitung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
Daten & Design erstellen
30–60 MinutenSterne für das gewünschte Datum, Zeit und Ort mit Stellarium, kostenlose Star-Map-Generatoren oder einer Astronomie-API ermitteln. Entscheiden, ob Punkte + Linien oder detaillierte Karte gewünscht ist. Erstelle finale Vektor-Datei (SVG) für die Lasergravur: Sternpunkte als gefrostete Punkte (Raster/Vector), Text (Name/Datum) und ggf. Umrisse/Bezeichnungen.
- Erstelle eine Test-SVG in 1:1-Größe und prüfe Kontrast auf weißem Hintergrund.
- Gravierdaten idealerweise auf die Rückseite der Acrylplatte legen (Reverse-Engrave) – so liegt die Gravur geschützt im Inneren.
Acryl vorbereiten & Testgravur
10–20 Minuten (Test inkl. Anpassung)Reinige Acryl, markiere Oberfläche (Schutzfolie lassen bis nach Bearbeitung) und führe eine kleine Testgravur auf Reststück durch, um Laserleistung und Fokus zu prüfen. Gravurparameter notieren (Watt, Geschwindigkeit, DPI).
- Bei 5 mm Cast-PMMA beginnen mit mittlerer Leistung und mehreren Durchgängen statt zu hoher Leistung.
- Gravur auf Rückseite gibt ‚gefrorenen‘ Look; vermeide zu tiefes Abtragen, sonst wird Lichtdurchlass ungleichmäßig.
Lasergravur der Sternkarte
15–30 Minuten (je nach Dichte der Gravur)Graviere die fertige SVG auf die Rückseite der Acrylplatte. Platziere Fixierungen, vermeide Vibrationen und Staub. Nach dem Gravieren vorsichtig entstauben (Druckluft, weiches Tuch).
- Verwende entklebte oder kreppbandgeschützte Kanten, damit Acryl nicht nach dem Gravieren ausbricht.
- Wenn du eine Sternhelligkeit-Staffel möchtest, simuliere Helligkeit durch unterschiedliche Punktgrößen oder Raster-Dithering.
3D-Modell entwerfen & Drucken
Slicing 5–10 Minuten; Druck 30–90 Minuten (je nach Größe)Erstelle ein flaches 3D-Overlay für das Sternbild (z. B. dünne Sterne oder Linien, die oberhalb gravierter Punkte liegen). Exportiere STL, slice in Cura/PrusaSlicer mit 0.2–0.15 mm Schichthöhe, 15–30% Infill.
- Druck das Overlay so dimensioniert, dass es entweder punktuell auf dem Acryl aufliegt oder in vorgesehene kleine Ausfräsungen im Sockel gesteckt werden kann.
- Filament-Farbe wählen, die zum Holz/Acryl kontrastiert (weiß oder metallic für Nacht-Effekt).
Sockel anfertigen und finishen
30–45 Minuten (bei CNC schneller; per Hand länger)Säge oder fräse den Holzsockel, schleife alle Flächen, fräse eine 5 mm breite und ca. 2–3 mm tiefe Nut (oder 5 mm tiefe Nut für 5 mm Acryl) für das Einschieben der Acryltafel. Öle oder lackiere den Sockel.
- Prüfe die Breite der Nut mit der Acrylstärke – Acryl nie zu fest einklemmen (Spannung vermeiden).
- Runde Kanten leicht ab für hochwertiges Gefühl.
Nachbearbeitung 3D-Teil & Zusammenbau
20–40 MinutenEntferne Stützstrukturen, schleife Kanten des 3D-Prints, ggf. bemalen oder mit Klarlack versiegeln. Setze das 3D-Overlay auf die Acrylplatte und positioniere beides in der Nut des Sockels. Fixiere punktuell mit minimalem Kleber oder mechanischer Passung. Filzfüße unter dem Sockel anbringen.
- Verwende sehr kleine Klebepunkte (Sekundenkleber) nur an unauffälligen Stellen, um thermische Spannungen im Acryl zu vermeiden.
- Wenn LED vorgesehen ist: vor dem finalen Kleben die Beleuchtung testen (Reflexionen auf Gravur prüfen).
Qualitätskontrolle & Verpackung
10–15 MinutenAuf Fehler prüfen: Kratzer, unsaubere Gravurstellen, schiefe Nut. Schutzfolie erst nach Qualitäts-Check entfernen. Verpacke mit Schaumstoff/Seidenpapier und evtl. einer Geschenkbox.
- Fotos für Produktlisting direkt nach dem Entfernen der Folie machen.
- Sichere Verpackung (z. B. Wellpappe + Luftpolster) ist wichtig, Acryl bricht bei Stürzen.
Markt & Machbarkeit
empfohlen: 99 € – 149 € (Standardversion ohne LEDs: ca. 119 € empfohlen)
≈ 20 € (ohne optionales LED-Set)
≈ 24 € (bei Verkaufspreis 119 €, Material 20 € und angenommener Arbeitsaufwand 3 h × 25 €/h ergibt einen Netto-Gewinn von ~24 € nach Berücksichtigung von Arbeitskosten auf kalkulatorischer Basis)
20%2–4 Stunden (inkl. Design, Druck & Finish)
Nein
Mittel
Mittel