Werkbank-Bit-Organizer als Steckmodul-System

Werkbank-Bit-Organizer als Steckmodul-System

Ein modularer Bit-Organizer, der sich wie Bausteine erweitern lässt und genau zu Papas Lieblingsbits passt. Mit eingedruckter Beschriftung (PH2, TX20 usw.) wird die Werkbank aufgeräumt – und Papa denkt bei jedem Griff an dich.

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Schwierigkeit Einfach
Zeitaufwand
2–4 Stunden (inkl. Designanpassung; reiner Druck/Finish meist 2–3 Stunden).
Verkaufspreis
25–45 € für 2–3 Module personalisiert (mit Beschriftung), je nach Modulanzahl und Magnet-Upgrade. Einzelmodul als Add-on: 8–15 €.
Marge 45%

Produktansichten

Werkbank-Bit-Organizer als Steckmodul-System - Hauptansicht
Hauptansicht
Werkbank-Bit-Organizer als Steckmodul-System - Seitenansicht
Seitenansicht
Werkbank-Bit-Organizer als Steckmodul-System - Detailansicht
Detailansicht
Werkbank-Bit-Organizer als Steckmodul-System - Lifestyle
Lifestyle

Technische Daten

Abmessungen
Grundmodul: 120 mm (B) x 80 mm (T) x 22 mm (H), erweiterbar über Steckseiten; Bit-Aufnahmebereich ca. 95 x 55 mm. Erweiterungsmodul: 60 mm (B) x 80 mm (T) x 22 mm (H) oder 120 x 80 x 22 mm (gleiches Raster).
Gewicht
Grundmodul (PLA): ca. 70–95 g je nach Infill; Erweiterungsmodul (PLA): ca. 35–50 g. In PETG jeweils +5–10% Gewicht.
Material
Wandstärken: 2.0–2.4 mm (entspricht i.d.R. 4–6 Perimeter bei 0,4er Düse). Boden: 2.0–2.8 mm. Steckverbinder (Schwalbenschwanz/Schieber): Nut/Feder Wandung min. 2.4 mm. Beschriftung als erhabene Schrift: 0.6–0.8 mm Höhe, Strichbreite min. 0.6 mm.
Oberfläche
Direkt aus dem Druck ausreichend. Optional: Kanten leicht entgraten (Entgrater/Feile). Für „Werkbank-Look“ optional mattes Schleifvlies. Optional PETG: kurzes Flammglätten nicht empfohlen (verzieht schnell).

Personalisierungsoptionen

Bit-Sets nach Norm: 1/4"-Bits (C6.3) oder kurze Precision-Bits – Bohrungen anpassen Beschriftung: PH1/PH2/PH3, PZ, TX, HEX, SL, usw. als eingedruckter Text Farbcode: Grundkörper schwarz/grau, Beschriftung via Filamentwechsel (Pause bei Layer) in Weiß/Orange Magnet-Upgrade: 6x3 mm Neodym-Magnete in Taschen (Pressfit oder geklebt) zur Bit-Haltung Antirutsch-Füße: 3M Bumpons oder TPU-Pads in Vertiefungen Wandmontage-Option: Schlüsselloch-Bohrungen oder French-Cleat-kompatible Rückseite

Benötigte Materialien

PLA oder PETG Filament 1,75 mm

ca. 120–180 g für Starter-Set (1 Grundmodul + 1 Erweiterung)

3,00–5,50 € (bei 20–30 €/kg)

Neodym-Magnete optional (6x3 mm oder 8x3 mm)

8–12 Stück (optional, je nach Anzahl Bit-Positionen)

4,00–8,00 €

Cyanacrylat (Sekundenkleber) oder 2K-Epoxy (optional für Magnete)

ein paar Tropfen

0,20–0,80 € anteilig

Antirutsch-Füße (z.B. 3M Bumpons) optional

4 Stück

1,00–2,50 €

Gesamtkosten Ohne Upgrades: ca. 3,00–5,50 €. Mit Magneten + Füßen: ca. 8,00–16,00 €.

Benötigte Werkzeuge

  • 3D-Drucker (0,4 mm Düse empfohlen) und Slicer (PrusaSlicer/Cura/OrcaSlicer)
  • Schieblehre (zum Messen der Bit-Schaftmaße und Toleranzen) optional
  • Entgrater / Cutter / kleine Feile
  • Seitenschneider (Support entfernen) optional
  • Heißluftfön (nur vorsichtig für minimalen Verzugsausgleich, optional) optional

Schritt-für-Schritt Anleitung

Schwierigkeitsgrad: Anfänger

1

Bit-Set aufnehmen & Raster planen

15–25 min

Lege fest, welche Bits rein sollen (z.B. PH1/PH2/PH3, TX10–TX30, HEX 3–6). Miss einen Bit-Schaft mit der Schieblehre: Standard 1/4" C6.3 hat ca. 6,35 mm. Plane pro Bit eine Bohrung mit leichter Presspassung oder leichter Spielpassung je nach Wunsch (siehe Tipps). Lege auch fest, ob das Modul quer (2 Reihen à 6) oder längs (1 Reihe) organisiert wird.

Tipps:
  • Für schnelle Entnahme auf der Werkbank ist eine leichte Spielpassung angenehmer: Bohrung Ø 6,5–6,7 mm.
  • Für sicheren Halt (ohne Magnete) eher Pressfit: Ø 6,3–6,4 mm – funktioniert aber nur, wenn dein Drucker maßhaltig ist.
  • Wenn du Magnete nutzt, kannst du die Bohrungen etwas lockerer machen, weil der Magnet die Haltekraft übernimmt.
2

CAD/Design: Modul-Standard & Stecksystem

45–75 min

Erstelle ein Grundmodul (z.B. 120x80 mm) mit einem definierten Steckprofil an beiden Seiten: z.B. Schieber/Schwalbenschwanz. Bewährt ist ein symmetrisches Profil: eine Seite Feder, andere Nut, sodass Module links/rechts kaskadierbar sind. Plane eine definierte Toleranz zwischen Nut/Feder ein, damit es ohne Gewalt, aber spielfrei passt. Integriere eine kleine Fase/Anschrägung an den Einführkanten (0,5–1 mm), das hilft beim Zusammenstecken.

Tipps:
  • Toleranz für Steckprofile: PLA meist 0,20–0,30 mm pro Seite; PETG eher 0,25–0,40 mm (PETG „klebt“ eher).
  • Mach eine kurze Testleiste (20 mm) für Nut/Feder, druck sie in 10–15 Minuten und prüfe Passung, bevor du alles druckst.
  • Für ein „Easy“-Projekt kannst du auch ein simples Schiebeschwalbenprofil nutzen (gerade Flanken + leichte Konizität von 1–2°).
3

Beschriftung integrieren (eingedruckt)

15–30 min

Setze Textlabels direkt neben die Bit-Bohrungen. Für gute Lesbarkeit: Schriftgröße 6–8 mm, erhaben 0,6–0,8 mm oder vertieft 0,6–1,0 mm. Erhaben druckt sauberer ohne Stringing in Vertiefungen, vertieft ist unempfindlicher gegen Abrieb. Optional: Filamentwechsel für Kontrast (Pause bei Layerhöhe).

Tipps:
  • Mindestens 0,6 mm Strichstärke, sonst franst es bei 0,4er Düse aus.
  • Wenn du zweifarbig drucken willst: Beschriftung als erhabenes Element und Filamentwechsel ca. 0,8–1,2 mm bevor die Schrift beginnt.
  • Vertiefte Schrift kannst du nach dem Druck mit Lackstift auslegen (schnell, sehr gut lesbar).
4

Slicer-Setup (drucksicher & werkbanktauglich)

15–20 min

Richte die Druckparameter auf Stabilität und Maßhaltigkeit aus. Orientiere das Modell so, dass die Bit-Bohrungen nach oben zeigen (klassisch), damit sie sauber rund werden. Steckprofile so platzieren, dass keine Supports in den Steckflächen nötig sind (wichtig für gute Passung).

Tipps:
  • Empfehlung: 0,20 mm Layer, 4–5 Perimeter, 15–25% Infill (Gyroid/Grid), Top/Bottom je 5–6 Layer.
  • PLA: 205–215°C, Bett 55–60°C. PETG: 235–245°C, Bett 75–85°C, Lüfter niedriger (20–40%).
  • Aktiviere „Elefantenfuß-Kompensation“ (z.B. -0,2 mm) oder setze eine 0,3–0,5 mm Fase am Boden, damit Steckprofile unten nicht klemmen.
  • Für saubere Bohrungen: „Horizontal Expansion“/XY-Kompensation im Slicer testweise nutzen (+/- 0,1–0,2 mm).
5

Druck: Grundmodul & Erweiterungen

90–180 min (je nach Größe/Layer/Drucker)

Drucke zuerst ein einzelnes Modul (Grundmodul) als Referenz. Prüfe nach dem Druck: Bit-Passung, Lesbarkeit der Labels, Steck-Passung. Danach die Erweiterungsmodule drucken. Ein Starter-Set (2 Module) ist in der Regel in einem Nachmittag fertig.

Tipps:
  • Wenn Bohrungen zu eng: Reibahle/Bohrer Ø 6,5 mm kurz von Hand nachsetzen (nicht mit Akkuschrauber „ausleiern“).
  • Wenn Steckprofil zu stramm: ganz leicht mit Feile/Schleifpapier (240–400) die Flanken abziehen.
  • PETG neigt zu Fäden: Retraction sauber einstellen, sonst wird die Beschriftung unleserlich.
6

Optional: Magnet- und Fußmontage

20–35 min

Wenn Magnettaschen vorgesehen sind: Magnete einpressen oder mit einem Tropfen Sekundenkleber fixieren. Antirutsch-Füße aufkleben oder in vorgesehene Taschen setzen. Abschließend Module zusammenstecken und die Bits einsortieren.

Tipps:
  • Achte auf Magnet-Polung: erst alle Magnete gleich ausrichten, sonst „stößt“ ein Bitplatz ab (je nach Bitmaterial/Anzug).
  • Sekundenkleber sparsam: Dämpfe können PLA/PETG weißlich „blühen“ lassen; alternativ 2K-Epoxy.
  • Bumpons halten besser auf entfetteter Oberfläche (Isopropanol).

Markt & Machbarkeit

Verkaufspreis

25–45 € für 2–3 Module personalisiert (mit Beschriftung), je nach Modulanzahl und Magnet-Upgrade. Einzelmodul als Add-on: 8–15 €.

Materialkosten

3–6 € Basis (Filament). Mit Magneten/Füßen: 8–16 €.

Marge

Ca. 17–30 € pro Set (ohne Arbeitszeit gerechnet) bzw. realistisch 10–22 € nach kalkulatorischem Maker-Stundensatz (15–25 €/h) und Plattform-/Overhead-Anteil.

45%
Produktionszeit

2–4 Std. pro individuelles Set (Design + Druck + Finish). Bei Serienfertigung mit fixem Design: ca. 1,5–2,5 Std. (hauptsächlich Druckzeit, wenig Handarbeit).

Anfängergeeignet

Ja

Marktnachfrage

Hoch

Wettbewerb

Mittel

Suchbegriffe

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