Rezeptbrettchen „Mamas Küche“ mit Familiennamen
Ein hochwertiges Holzbrettchen mit filigraner Lasergravur von Name, Datum und einem kleinen Kräuterkranz. Perfekt für Mamas Küchenrituale – praktisch im Alltag und gleichzeitig eine liebevolle Erinnerung an Zuhause.
Produktansichten
Technische Daten
Personalisierungsoptionen
Benötigte Materialien
Schneidebrett Rohling Buche 30x20x1,8 cm (oder Bambus)
1 Stück
8–15 €
Schneidbrettöl / Mineralöl lebensmittelecht (oder Leinöl/Arbeitsplattenöl, lebensmittelecht)
ca. 10–20 ml
0,30–0,80 € (anteilig)
Schleifpapier (Körnung 180 + 240)
je 1 Blatt (anteilig)
0,20–0,60 €
Isopropanol 70–99% oder milder Reiniger zum Entfetten vor dem Gravieren
ca. 5–10 ml
0,10–0,30 € (anteilig)
Abklebeband/Transfer-Tape (optional, gegen Rauchspuren)
ca. 30 x 22 cm
0,30–0,90 € (anteilig)
Lederband/Juteband (optional)
20–30 cm
0,50–1,50 €
Benötigte Werkzeuge
- Lasercutter/Gravierlaser (z.B. Diode 10–20W oder CO₂ 30–60W) + Absaugung/Air Assist empfohlen
- Designsoftware (LightBurn, LaserGRBL, Illustrator/Inkscape)
- Schleifklotz oder Exzenterschleifer (optional) optional
- Mikrofasertuch / fusselfreies Tuch
- Pinsel/Staubpinsel oder Druckluft (optional) optional
- Bohrmaschine + 8–10 mm Holzbohrer (optional für Aufhängeloch) optional
Schritt-für-Schritt Anleitung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Design anlegen (Name, Datum, Kräuterkranz)
10–20 minLayout in der gewünschten Brettgröße anlegen (z.B. 300x200 mm). Text am besten als Vektor/Outline setzen (Schrift in Pfade umwandeln). Kräuterkranz als saubere Vektorgrafik (keine zu dünnen Linien: Mindeststrichstärke ~0,25–0,35 mm, sonst „bröselt“ es in Holz). Gravurzone ideal: oben mittig oder im unteren Drittel, Abstand zu Kanten mind. 15–20 mm.
- Für gute Lesbarkeit auf Holz: eher serifenlose oder ruhige Serifenschrift (z.B. Cinzel, Garamond, Montserrat).
- Kontrast: Buche graviert eher hellbraun, Bambus teils ungleichmäßig – Schrift nicht zu fein wählen.
- Zweizeilig wirkt hochwertig: „Mamas Küche“ groß, darunter „Familie …“ + Datum klein.
Brett vorbereiten (reinigen, optional abkleben)
5–10 minBrett auf Verzug prüfen (liegt es plan auf?). Oberfläche trocken abwischen. Bei Bedarf leicht mit Isopropanol entfetten (v.a. bei Bambus/Industrieölen). Optional: Gravurbereich mit Malerkrepp/Transfer-Tape abdecken, damit Rauch/Harz weniger Spuren macht; danach wird das Tape abgezogen.
- Tape lohnt sich besonders bei hellen Hölzern und großen, gefüllten Gravuren.
- Keine öligen Oberflächen gravieren – das kann zu mehr Rauch und schmierigen Rändern führen.
Laser fokussieren & Testgravur
8–15 minFokus auf Brettoberfläche setzen. 1–2 kleine Tests (z.B. am Rand oder auf Restholz) für Schrift und Kranz: Ziel ist eine saubere, dunkle Gravur ohne starkes Verkohlen und ohne tiefe Rillen. Bei Diodenlasern ist Air Assist stark empfohlen.
- Richtwert Diode 10W: 900–1400 mm/min bei 30–60% Leistung (je nach Maschine) für feine Linien; gefüllte Flächen langsamer oder 2 Durchgänge.
- Richtwert CO₂ 40W: 250–400 mm/s bei 10–18% (Raster), Linien je nach Setup.
- Wenn es „flauschig“ wirkt: Geschwindigkeit runter oder Leistung leicht hoch; wenn Kanten verkohlen: schneller oder weniger Leistung.
Final gravieren
10–25 minBrett sicher auflegen (keine Wackler). Datei final positionieren (Kamera/Frame/Umrandung abfahren). Gravur starten. Nach dem Lasern kurz ablüften lassen (Rauch), dann aus dem Gerät nehmen.
- Immer zuerst Liniengravur, dann Flächenfüllung (falls vorhanden) – minimiert Versatzrisiko.
- Bei Bambus: Maser-/Leimschichten können unterschiedlich reagieren; lieber 2 sanfte Durchgänge als 1 aggressiver.
Reinigung der Gravur & Kantenfinish
5–10 minTape (falls verwendet) abziehen. Ruß mit trockenem Tuch ausreiben, dann leicht feucht nachwischen. Keine groben Schleifaktionen über die Gravur – das nimmt Kontrast. Nur Kanten brechen (180er, dann 240er), damit es angenehm in der Hand liegt.
- Für saubere Gravurvertiefungen: weiche Zahnbürste oder Pinsel hilft, ohne die Oberfläche zu verkratzen.
- Wenn Rauchschatten da sind: ganz leicht mit 240er um die Gravur herum arbeiten, nicht über die Gravur.
Ölen & Aushärten
10–15 min (plus Trockenzeit)Lebensmittelechtes Öl dünn auftragen (auch Rückseite, damit es sich weniger verzieht). 10–20 Minuten einziehen lassen, Überschuss gründlich abwischen. Optional 2. Auftrag nach 2–4 Stunden. Danach ideal 12–24 Stunden aushärten lassen, bevor es in Gebrauch geht.
- Dünn ist besser als dick: klebrige Oberflächen entstehen durch zu viel Öl.
- Lappen mit Leinöl können sich selbst entzünden: ausgebreitet trocknen lassen oder in Metallbehälter entsorgen.
Markt & Machbarkeit
29–45 € (Buche meist 29–39 €, Bambus/hochwertiger Rohling 35–45 €; Rückseiten-Rezept +5–10 €)
ca. 9–18 €
ca. 20–30 € pro Stück (bei Verkauf 39 € und Material 12 € ~27 € Rohertrag; Arbeitszeit/Overhead noch einrechnen)
55%45–90 min aktiv; bei Serienfertigung (5–10 Stück) sinkt pro Brett oft auf 25–45 min aktiv (Rüstzeit verteilt sich)
Ja
Hoch
Hoch