Fotogravur-Holzbild im Polaroid-Rahmenlook

Fotogravur-Holzbild im Polaroid-Rahmenlook

Euer Lieblingsfoto wird als Laser-Fotogravur auf Holz umgesetzt, eingerahmt im Polaroid-Stil mit einer kurzen Zeile darunter. Das Ergebnis wirkt warm, zeitlos und ist eine emotionale Alternative zum klassischen Fotoabzug.

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Schwierigkeit Anspruchsvoll
Zeitaufwand
3–5 Stunden (inkl. Bildbearbeitung & Tests; exkl. längere Trockenzeiten über Nacht)
Verkaufspreis
45–85 € (Format 150 x 190 mm, personalisiert, inkl. Text). Mit Premium-Holz (Ahorn), Rückplatte, Aufhängung & Geschenkverpackung: 65–110 €.
Marge 60%

Produktansichten

Fotogravur-Holzbild im Polaroid-Rahmenlook - Hauptansicht
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Fotogravur-Holzbild im Polaroid-Rahmenlook - Seitenansicht
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Fotogravur-Holzbild im Polaroid-Rahmenlook - Detailansicht
Detailansicht
Fotogravur-Holzbild im Polaroid-Rahmenlook - Lifestyle
Lifestyle

Technische Daten

Abmessungen
Gesamtformat: 150 x 190 mm (Polaroid-Look mit breitem Unterrand). Bildfenster/Gravurbereich: ca. 120 x 120 mm. Unterer Textbereich: ca. 120 x 35 mm. Option: 200 x 250 mm für „Statement“-Variante.
Gewicht
Ca. 120–180 g (bei 4 mm Birke/Ahorn, Format 150 x 190 mm)
Material
Holzplatte 4 mm (optimal für plane Gravur und stabil genug). Optional: Rückplatte 3 mm (für saubere Rückseite/Versteifung)
Oberfläche
Nach dem Lasern: Ruß/Harzreste entfernen, sehr leicht schleifen (P240–P320), anschließend 1–2 dünne Schichten Hartwachsöl oder Klarlack seidenmatt. Optional: Gravur mit transparentem Fixativ (sehr dünn) vor dem Ölen, um „Schmier-Effekt“ zu vermeiden.

Personalisierungsoptionen

Textzeile (Namen/Datum/Ort/Zitat) Polaroid-„Frame“ als Negativgravur (hell) oder als leicht abgesetzte Kontur Formatvarianten (150x190, 200x250, quadratisch) Aufhängung: Schlüssellochblech, Sägezahnaufhänger, Magnetpunkte oder Standfuß (3D-Druck) Kontrast-Tuning: hellere Gravur (dezent) oder dunklere Gravur (high contrast)

Benötigte Materialien

Helles Holz: Birke Multiplex 4 mm (A/B Qualität) oder Ahorn-Furnierplatte 4 mm, zuschnittfähig mind. 200 x 300 mm

1 Stück (für 1–2 Motive je nach Zuschnitt)

6–12 €

Optional Rückplatte: Birke Sperrholz 3 mm (für Rückseite/Verzugsschutz)

1 Stück 150 x 190 mm

1–3 €

Hartwachsöl seidenmatt oder Klarlack seidenmatt (kleine Gebinde anteilig)

ca. 10–15 ml Verbrauch

0,50–1,50 €

Isopropanol (IPA) / milder Reiniger + fusselfreie Tücher

ein paar ml

0,20 €

Schleifpapier P240/P320 (anteilig)

2–3 Blätter anteilig

0,30–0,80 €

Optional Aufhängung: Sägezahnaufhänger + 2 Nägel ODER Schlüssellochblech + Schrauben

1 Set

0,50–1,50 €

Optional Abstandspads/Filzgleiter (Rückseite)

4 Stück

0,20–0,60 €

Verpackung: Kraftkarton + Seidenpapier + Sticker (anteilig)

1 Set

1,00–2,50 €

Gesamtkosten Ohne Aufhängung/Verpackung: ca. 7–15 €. Mit Aufhängung + Geschenkverpackung: ca. 9–19 €.

Benötigte Werkzeuge

  • CO₂-Laser (z. B. 40–60 W) mit Air Assist und Abluft (empfohlen) – Diodenlaser geht, benötigt aber mehr Tests/Gravurzeit.
  • Grafik-Software: LightBurn / LaserGRBL + Bildbearbeitung (Photoshop/GIMP)
  • Schneidwerkzeug/Zuschnitt: Tischkreissäge, Kappsäge, CNC oder (präziser) Laser-Schnitt für Außenkontur optional
  • Schleifklotz/Exzenterschleifer (optional) optional
  • Pinsel/Pad für Öl/Lack, ggf. Mikrofasertuch
  • Klemmen oder Malerband zum Fixieren im Laser
  • Feinwaage/Lineal/Schieblehre für reproduzierbare Serien optional

Schritt-für-Schritt Anleitung

Schwierigkeitsgrad: Profi

1

Fotoauswahl & Motivcheck

15–30 min

Wähle ein Foto mit klaren Kontrasten und guter Schärfe. Ideale Motive: Porträts mit gutem Licht, klare Silhouetten, nicht zu „busy“ im Hintergrund. Prüfe die Auflösung: Für 120 x 120 mm Gravur sind effektiv ~600–1200 px Kantenlänge sinnvoll (mehr geht, bringt aber selten sichtbar mehr).

Tipps:
  • Vermeide starkes Rauschen, unscharfe Handy-Zoom-Fotos und Gegenlicht ohne Zeichnung.
  • Je weniger feine, zufällige Details im Hintergrund, desto „lesbarer“ wird die Gravur auf Holz.
2

Bildbearbeitung für Laser-Fotogravur

45–90 min

Konvertiere das Bild in Schwarzweiß, passe Tonwerte/Kurven an, sodass Gesichter und Hauptmotiv klar herauskommen. Danach Dithering/ Rasterung vorbereiten (je nach Laser/Software): häufig funktionieren Jarvis, Stucki oder Floyd-Steinberg gut. Alternativ: 1-Bit-Dither in der Software und als Graustufe im Laser mit variabler Leistung testen.

Tipps:
  • Holz ist nie „reinweiß“ – arbeite mit etwas mehr Kontrast als für Papier.
  • Bei sehr hellen Hölzern (Ahorn/Birke) wirken mittlere Grautöne oft am besten; zu dunkle Settings „brennen“ Details zu.
  • Lege 2–3 Varianten an (hell/mittel/dunkel), um später schnell zu testen.
3

Polaroid-Layout erstellen

20–40 min

Erstelle eine Datei mit Gesamtmaß (z. B. 150 x 190 mm). Setze ein quadratisches Bildfenster (z. B. 120 x 120 mm) mittig, mit typischem breiteren Unterrand. Unter dem Bild platzierst du eine Textzeile (z. B. 18–28 pt, je nach Schrift). Entscheide: Rahmen als leichte Konturgravur oder nur optisch durch Proportionen.

Tipps:
  • Für den Text: serifenlose Fonts (z. B. Futura/Helvetica-ähnlich) wirken „klassisch Polaroid“.
  • Text nicht zu filigran: Mindeststrichstärke ~0,3–0,4 mm (CO₂-Laser) für saubere Lesbarkeit.
4

Material vorbereiten (plan, sauber, testbereit)

15–25 min

Holz zuschneiden (falls nötig) und Oberfläche entstauben. Wenn das Holz leicht „flauschig“ ist, einmal sehr leicht mit P240 schleifen. Holz im Laser absolut plan auflegen (Warp = Fokusfehler = unscharfe Gravur).

Tipps:
  • Bei Multiplex: Seite mit schönerer Decklage als Front wählen (A-Seite).
  • Malerband an den Kanten oder Magneten nutzen, damit sich die Platte nicht hebt.
5

Gravur-Teststreifen (Pflicht bei Fotogravur)

30–60 min

Mache auf einem Reststück (gleiche Holzcharge!) einen Test: kleines 30 x 30 mm Fotoausschnitt + Graustufenbalken. Variiere nur 1 Parameter pro Test (Leistung/Speed/Interval). Dokumentiere die besten Werte.

Tipps:
  • Bei CO₂: häufig funktioniert „hohe Geschwindigkeit + niedrigere Leistung + enger Linienabstand“ besser als „langsam + viel Leistung“.
  • Richtwert Start (nur Orientierung): 50W CO₂, 250–350 mm/s, 12–20% Power, Line Interval 0,08–0,12 mm. Immer testen.
  • Air Assist eher niedrig/mittel für Fotogravur: zu stark kann Ruß verteilen, zu schwach erhöht Flammrisiko.
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Final gravieren: Foto, Rahmen, Text

45–90 min

Graviere zuerst das Foto (auf Fokus achten), anschließend Rahmen/Guides und dann den Text. Wenn du den Rahmen als Kontur gravierst: sehr leichte Leistung, damit er subtil bleibt. Text als Fill oder Line je nach Stil; bei Fill wird’s gleichmäßiger lesbar.

Tipps:
  • Mehrere Durchgänge mit geringerer Leistung sind oft sauberer als ein harter Durchgang.
  • Zwischendurch nicht mit den Fingern über die Gravur wischen (Ruß verschmiert).
7

Reinigen & Finish (Kontrast sichern)

45–75 min (+ Trockenzeit 2–6 h je nach Produkt)

Ruß entfernen: trocken mit weicher Bürste abnehmen, dann vorsichtig mit leicht angefeuchtetem IPA-Tuch über nicht zu tiefe Gravuren gehen. Nach dem Trocknen sehr leicht die Oberfläche schleifen (P320), ohne die Gravur „wegzuputzen“. Dann 1–2 sehr dünne Schichten Hartwachsöl oder seidenmatten Lack auftragen. Überschuss abnehmen, trocknen lassen.

Tipps:
  • Öl kann dunkle Gravuren „anfeuern“ und Kontrast reduzieren, wenn Ruß nicht entfernt ist → erst gründlich reinigen.
  • Bei sehr dunklen Gravuren: hauchdünn Fixativ aus größerem Abstand (optional) und dann ölen. Vorher an Reststück testen.
8

Aufhängung/Standlösung montieren (optional)

15–30 min

Rückseitig Aufhänger setzen (Sägezahn oder Schlüssellochblech). Alternative: 3D-gedruckter Standfuß (PLA/PETG) oder Holz-Standnut (CNC). Filzgleiter an die Ecken, damit nichts verkratzt.

Tipps:
  • Schlüssellochblech wirkt hochwertiger und hängt gerader, braucht aber exaktere Montage.
  • Wenn du eine Rückplatte aufklebst, integriere Aufhänger in die Rückplatte (sauberer Look).

Markt & Machbarkeit

Verkaufspreis

45–85 € (Format 150 x 190 mm, personalisiert, inkl. Text). Mit Premium-Holz (Ahorn), Rückplatte, Aufhängung & Geschenkverpackung: 65–110 €.

Materialkosten

Ca. 9–19 € (inkl. Finish, optional Aufhängung, Verpackung).

Marge

Ca. 36–91 € (je nach Verkaufspreis und Ausstattung; Arbeitszeit ist der entscheidende Faktor).

60%
Produktionszeit

Realistisch 3–5 h für ein „perfekt abgestimmtes“ Unikat (inkl. 1–2 Testläufe). Bei Serien/standardisierten Settings: 1,5–2,5 h pro Stück.

Anfängergeeignet

Nein

Marktnachfrage

Hoch

Wettbewerb

Hoch

Suchbegriffe

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